Femegericht in Erle wird eröffnet

Der Freigraf zu Erle ruft zum ersten Femegericht in diesem Jahr auf.

Zusammen mit seinem Schultheiß eröffnet der Freigraf zu Erle am 30. Mai um 15 Uhr an der historischen Femeiche in Raesfeld Erle am Ekhornsloh die Zeit der Femegerichte.
Gemäß Sachsenspiegel muss der Freigraf alle 18 Wochen ein Thing (Gericht) abhalten.
Das letzte öffentliche Gericht liegt schon längere Zeit zurück. Der Freigraf hat wieder Klage bekommen, dass „Gott und dem Heiligen Deutschen Reich viele große Missetaten, Schmach und Hohn angetan worden ist“. Das muss schnellstens gesühnt werden.

Femegericht in Erle veruteilte zwei Viehdiebe

Um ein gerechtes Urteil zu fällen, benötigt der Freigraf wieder eine Anzahl von Frei- und Fronschöffen und viele Zeugen die sich an die Straftaten erinnern und darüber Zeugnis ablegen können. Tapfere Recken aber auch edle Damen sind aufgerufen sich beim Bildungswerk Raesfeld 02865/10073, Internet [email protected] oder beim Freigrafen, Walter Großewilde unter 02865/7398, Internet [email protected] bis zum 26. Mai anzumelden.
Weitere Termin sind der 11. Juli und am 5. September jeweils um 15 Uhr an der Femeiche in Raesfeld Erle.
Für Gruppen können Sondertermine einberufen werden.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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