Die FDP will Geld vom Land beantragen, um nach dem Unterricht und in den Ferien Bildungs- und Betreuungsangebote vorhalten zu können.

Schulen haben schon Bedarf angemeldet. Rat muss beschließen.

Raesfeld. Wechselunterricht, Home-Schooling, Notbetreuung – im bald auslaufenden Schuljahr dürfte wohl von den eigentlich geplanten Unterrichtsinhalten einiges auf der Strecke geblieben sein. Die Leidtragenden sind allen voran die Schüler*innen, denn für sie gilt es, den verpassten Lernstoff zumindest in Teilen wieder aufzuholen.
Um dies zu erleichtern hat die NRW-Landesregierung beschlossen, Zuschüsse von ingesamt 36 Millionen Euro bereitzustellen.

Auf Antrag der FDP soll sich der Raesfelder Rat nun auch um diese Fördermittel bemühen. Auf Nachfrage der Liberalen hätten die Schulleitungen der Sebastianschule, der Silvesterschule und der Julia-Koppers-Gesamtschule bestätigt, dass dafür bei einem Teil ihre Schüler*innen Bedarf bestehe.

Unterstützung von Bildungswerk und VHS

Das Geld soll in die Organisation und Durchführung von außerschulischen Bildungs- und Betreuungsangeboten fließen, mit denen insbesondere die individuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schüler*innen gezielt ausgeglichen werden sollen.

Die Mittel werden bis zum Sommer 2022 bereitgestellt. Die Programme richten sich hierbei an alle Kinder und Jugendlichen und werden als Gruppenangebote, bei Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf bedarfsgerecht auch als Individualangebote, durch die Träger umgesetzt. Das Bildungswerk wie auch die Volkshochschule seien grundsätzlich bereit, im Rahmen ihrer Möglichkeiten dabei mitzuhelfen, so der FDP-Antrag.

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