Wichtige Post finden in den nächsten Tagen die Eltern der Grundschülerinnen und Grundschüler in Raesfeld und Erle in den Tornistern ihrer Kinder. Gemeindeverwaltung und die Familienzentren in beiden Ortsteilen wenden sich dabei an die Eltern, um festzustellen, ob Bedarf für ein zusätzliches Betreuungsangebot in den Sommerferien besteht. Die Schlossgemeinde will mit diesem neuen Angebot ihren Ruf als Familienhochburg noch weiter untermauern.
Bislang gibt es in Raesfeld schon jetzt ein verlässliches Ferienbetreuungsangebot für alle Kindergartenkinder und die Grundschülerinnen und Grundschüler, die in der Offenen Ganztagsschule (OGS) angemeldet sind. „Uns interessiert, ob es Bedarf für ein zusätzliches Angebot in den Sommerferien gibt. Erfahrungsgemäß ist diese Zeit für berufstätige Eltern mit Grundschulkindern am schwierigsten zu überbrücken!“, hat Bürgermeister Andreas Grotendorst den Bedarf erkannt und will Abhilfe schaffen. Umgesetzt werden soll das geplante Halbtagsangebot in diesem Jahr in den Großen Ferien im Familienzentrum St. Martin und St. Michael. Gedacht ist es für Schulkinder, die nicht in der OGS angemeldet sind.
„Wir sind froh, dass uns das Familienzentrum mit seiner Betreuungskompetenz bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützt!“, unterstreicht der Bürgmeister seine Dankbarkeit für den Kooperationspartner. Ebenso wie bei der Betreuung in der OGS und den Kindergärten zahlen die Eltern für die neue Ferienbetreuung einen Beitrag. Die Höhe des Elternbeitrages wird um die 50 € pro Kind und Woche betragen, für Geschwisterkinder ist eine Ermäßigung auf 25 € geplant. Gebucht werden kann das neue Angebot wochenweise, damit die Eltern ihre Ferienzeit flexible gestalten können.
Ob dieses Angebot zustande kommt, hängt aber auch von einem ausreichenden Interesse der Eltern ab. „Ungefähr 15 Kinder sollten sich anmelden, damit wir die weiteren Planungen in Angriff nehmen können!“, ist Claudia Wiemer, die sich bei der Gemeinde um die Abfrage kümmert, schon ganz gespannt auf die Resonanz der Eltern. Bis zum 1. März haben diese nun Gelegenheit den ausgefüllten Fragebogen über die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer an die Gemeinde zurückzugeben.



























