Lambert Lütkenhorst, Heinz Erhardt und der Erlkönig

Raesfeld. Coronakrise! Alles ist dicht. Langeweile ohne Ende. Was kann man machen? Auch an Dorstener Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst und seinen Enkelkindern geht diese Frage nicht vorüber. Das ist die Geburtsstunde von Opa LL.

Es beginnt damit, dass „Lalü“ sich mit seinen beiden Enkeln auf der Terrasse langweilt und nach Abwechslung sucht. Ein Spaziergang kann nie schaden. So geht´s dann auf zum Lembecker Schloss. Das ist leider durch Flatterband abgesperrt. Die Teiche des Raesfelder Schlosses sind das nächste Ziel.

Lambert Lütkenhorst Gedichte am Schloss Raesfeld
Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst zeigt erstes schauspielerisches
Talent am Schloss Raesfeld

Alte Schule ist von Vorteil

Nach ein paar Schritten holt der Enkel sein Handy raus und meint. Opa! Wir machen jetzt hier ein Video. Hau mal ein altes Gedicht raus!“ Das lässt sich Lambert nicht zweimal sagen. Als alter Petrinum Schüler hat er noch so einiges auf Lager.

Und so gibt er ein Gedicht zum Besten, in der Natur, gefilmt von seinem Enkel. Es dauert nicht lange, und die ersten Spaziergänger bleiben stehen und lauschen der Darbietung.

Opa LL ist geboren

Daraufhin kommt dem Enkel die Idee, das ganze auf youtube zu posten und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Aber warum es bei einem Beitrag belassen? Das Video kommt gut an, und so reift der Plan, als „Opa LL“ Gedichte zu erzählen.

Als großer Heinz Erhardt Fan macht es Lambert Lütkenhorst großen Spaß, alte deutsche Klassiker wie den „Erlkönig“ mit Versionen des berühmten Komikers zu verflechten.

Mehr Freude durch Opa LL

Bisher sind vier Beiträge erschienen, aber es sollen viel mehr werden. Lambert Lütkenhorst möchte mit seinen kleinen Videos ein wenig Freude in die zur Zeit doch sehr triste Welt bringen.

Durch einen eigenen youtube Kanal veröffentlicht er jetzt unregelmäßig als Opa LL kleine Anekdoten. Oftmals aus dem Fundus von Heinz Erhardt. Opa LL versteht es, alte „Schätzchen“, die irgendwo jeder schon mal gehört hat, auf amüsante Art und Weise wieder in Erinnerung zu rufen.

Hört und schaut einfach mal rein!

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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