Ein Zeichen für den Frieden – Rund 250 Menschen kamen zur Mahnwache

Kerzen leuchteten – Auf dem Boden war ein großes Friedenszeichen mit einer weißen Taube gemalt. Raesfelder zeigen sich sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine

Raesfeld. Es war schon ein bedrückender Donnerstagabend in Raesfeld. Rund 250 Menschen folgten der Einladung Raesfelder Fraktionen und Bürgermeister Martin Tesing zur Mahnwache, um gemeinsam ein Zeichen für den Frieden in der Ukraine und in der Welt zu setzen.

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Raesfelder Fraktionen riefen am Donnerstag zu einer Mahnwache am Rathaus auf. Foto: Petra Bosse

„Es ist uns ein Anliegen und wichtig, hier und jetzt Solidarität mit der Ukraine, aber auch mit den russischen Widerstandskämpfern zu zeigen“, so Volker van Wasen (UWG).

Unvorstellbares Leid

„Der Angriff Russlands bringt unvorstellbares Leid über zahlreiche Menschen und ihre Familien. Wir sind heute hier zusammengekommen, um unseren Protest auszudrücken“, sagte Bürgermeister Martin Tesing. Und weiter: „Wir in Raesfeld stehen für ein friedliches Zusammenleben in unseren Nachbarschaften, in unserer Gemeinde und auch über unsere Staatsgrenzen hinweg“.

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Kerzen für den Frieden.

Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus (SPD): „Lassen Sie uns auch weiter an der Solidarität festhalten, denn wir werden sie noch eine Weile brauchen“, sagte sie und sich sehr emotional und betroffen, aber auch beeindruckt über die Solidarität in Raesfeld zeigte.

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Die Feuerwehr Raesfeld beteiligte sich ebenfalls an der Mahnwache. Foto: Petra Bosse

Musikalisch untermalt wurde die Mahnwache von Liedermacher Heiko Nickelmann und einigen seiner musikalischen Freunde. Mit seinen Songs „Komm, wir ziehen in den Frieden“, „We are the Word“ und „Wozu sind Kriege da?“ sprach er in seinen Songs das aus, was ganz viele Menschen, weltweit denken – auch in Raesfeld. „Warum müssen Soldaten losmarschieren, um Menschen zu ermorden. Mach mir das mal klar. Wozu sind Kriege da?“, sang Franziska Ossing. Eine Frage sicherlich, die nicht so schnell an diesem Abend beantwortet werden konnte.

Brieftaube

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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