Die kleine Bachstelze ist mittlerweile hier bei uns in der Gegend ein mittlerweile seltener Vogel.
Der Erler Naturfotograf Heinz Nienhaus hat sich aber auf die Lauer gelegt und mit viel Glück in der Oestrich vor zwei Wochen diesen hübschen Vogel mit der Kamera einfangen können.

Die schwarzweiße Bachstelze „normale“ (Motacilla alba) ist die Vogelart, die man noch sehr häufig hier in und um Erle sieht, selbst im Winter. Die gelbe ist eine Schaf- oder Viehstelze (Motacilla flava) ist bei weitem seltener und bei uns kaum noch zu sehen und eine wahre Rarität. In Erle gibt es nur noch eine Handvoll Brutpaare, hingegen früher, als dasVieh noch auf großen Wiesen gehalten wurde. Durch den Wandel in der Landwirtschaft und Viehhaltung hat sich ihr Bestand dramatisch verringert. Viele Wiesen wurden, und werden zu Ackerland umgebrochen. Dadurch verlieren die Schafstelzen ihre Nahrungs- und Brutgebiete.

Es gibt noch eine dritte Art, die Gebirgsstelze (Motacilla cinerea). Diese ähnelt sehr der Schafstelze, hat aber einen deutlich längeren Schwanz und im Sommer eine schwarze Kehle, ähnlich der Bachstelze. Sie ist zwar auch in Erle vertreten, aber noch seltener als die Schafstelze, da sie sehr stark an Wasser gebunden ist und außerdem während der Brutzeit ziemlich heimlich lebt. In diesem Jahr hat Heinz Nienhaus zum ersten Mal ein Pärchen gesehen was aber leider sehr kamerascheu war und leider nicht für ein Foto gereicht hat, berichtete mir Heinz Nienhaus. Vielleicht im nächsten Jahr.
„Ich bin dabei, mich noch intensiver mit der heimischen Vogelwelt zu befassen. Wer weiß schon, dass in Erle allein sieben unterschiedliche Meisenarten vorkommen“, so Heinz Nienhaus und der hofft, alle Arten demnächst noch bildlich festhalten zu können. Sind wir gespannt, was demnächst neues aus der Vogelwelt in und um Erle zu berichten gibt.
Danke Heinz Nienhaus für die tollen Fotos. Mehr über die Naturfotos des Fotografen gibt es auf der Homepage: www.Nienhaus-Naturfotos.de



























