Heute – Freitag, 26.03.2010 – ist der Equal Pay day. Es protestieren in
Deutschland alle diejenigen, die mit einer roten Tasche, einem roten Anstecker oder einem roten Kleidungsstück durch die Stadt gehen.

Borkener Gastronomen setzen Zeichen für den Equal Payday Borken. Mit „Was von der Arbeit übrig bleibt“ wollen sie auf ungleiche Lohnbedingungen zwischen Männern und Frauen hinweisen. Nach Mitteilung des Bundesamtes für Datenverarbeitung und Statistik lag der Durchschnittsverdienst von Frauen in Deutschland im Jahr 2008 durchschnittlich 4,39 Euro pro Stunde und damit 23% unter dem eines männlichen Kollegen.
[spoiler] „Das heißt: Frauen müssen 85 Tage länger arbeiten, um das gleiche Gehalt zu verdienen.“ erläutert Anna Grütering-Woeste (Gleichstellungsstelle der Stadt Borken). Anna Grütering-Woest startet gemeinsam mit den Borkener Gastronomen Thomas Demming (Hotel Demming), Ludger Enning (Gasthof Enning), Diana Lüttgens (Haus Waldesruh), Karin Ritter-Schnieders (Restaurant Schnieders), Herbert Sörries (Stadtmühle) und Radojka Zdravkovic (Gasthof Einhaus) eine Sonderaktion. Jeder weibliche Gast, der an diesem Tag ein rotes Abzeichen, eine rote Tasche oder irgendein rotes Kleidungsstück trägt, erhält ein Begrüßungsgetränk und ein Spezialangebot des Hauses. Die beteiligten Gastronomen bekunden damit ihre Solidarität und unterstützen den positiven Dialog zwischen den Akteuren der Wirtschaft. Rote Abzeichen und Taschen gibt es außerdem bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Borken. Im Internet gibt es weitere Informationen unter www.equalpayday.de [/spoiler]

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