Der Haushaltsentwurf der Gemeinde Raesfeld schließt in seinen Ansätzen mit einem Haushalt – Volumen von mehr als 20 Mio. € ab.

Geschlossenheit bei allen Fraktionen am Montagabend im Sitzungssaal der Gemeinde Raesfeld. Die CDU, die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die UWG Raesfeld-Erle stimmten dem Haushaltsentwurf für 2018 ohne Änderungen zu. 

Zahlen und Fakten zu den Einnahmen und den zukünftigen Aufwendung stellte Karl-Heinz Tünte (CDU) in seiner Stellungnahme in den Vordergrund.

So betonte Karl-Heinz Tünte zum HH der Gemeinde Raesfeld für das Jahr 2018: Was wir jahrelang nur als Fremdwort kannten – „Kredit“ – findet sich erstmals seit mehr als 20 Jahren mit geplanten 222 TEURO im HH wieder“.

Weiter erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende, dass der Gemeinderat beschlossen hat, nicht auf die im Landesprogramm „gute Schule“ 2020 bereit gestellten Mittel es Landes zu verzichten und die veranschlagte „Kredfitaufnahme“ von 222.000.- € resultiert wohl aus dem in Anspruch genommenen Landesprogramm „gute Schule“, denn diese Mittel sind wohl nur als „Kredit“ abrufbar, obwohl das Land den gesamten Schuldendienst hierbei übernimmt. 

Der Haushalt der Gemeinde gelte, so Tünte, formal als ausgeglichen, denn die Gemeinde hat es hinbekommen, dass das vorhandene Defizit in Höhe von 849.600 € aus den Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden kann. 

Insgesamt werde dieser Haushaltsentwurf geprägt durch:
• unveränderte Steuerhebesätze
• keine Anhebung der Gebührensätze
• durchgängig höhere Einnahmeansätze bei den verschiedenen Steuerarten mit 880.000.- € Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer und mit 410.000.- € Mehreinnahmen bei den Gemeindeanteilen an der Einkommensteuer und den erstmaligen Erhalt der Gemeinde von „Schlüsselzuweisungen“ für das Jahr 2018 in Höhe von 962.500,– € und weitere zusätzliche Einnahmen von zusammen ca. 350.000.- €.
„Insgesamt kommt es also zu einer Einnahmenverbesserung von knapp 2,7 Mio. € „, fügte Tünte hinzu.

Im Aufwendungsbereich ist anzumerken, dass:
• Die Personalaufwendungen nur moderat steigen
• Gleiches gilt für die Versorgungsaufwendungen
• Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen um ca. 470.000.- € höher ausfallen.
• Für die sonstigen Maßnahmen wie Straßen, Grünanlagen, Abwasser und Brücken sind insgesamt 225 TEURO vorgesehen

„Insgesamt bleibt festzuhalten, dass von dem im HH geplanten Gesamtvolumen von mehr als 20 Mio. € fast 50 % in Worten annähernd „Zehnmillionen Euro“ verausgabt werden müssen, auf die die Gemeinde keinerlei Einfluss hat“, lautete das Fazit von Karl-Heinz Tünte zum abgeschlossen Haushalt 2018. Petra Bosse 

Die komplette Stellungnahme von Karl-Heinz Tünte zum Download:

Haushalt 2018 Stellungnahme der CDU 

Vorheriger ArtikelAdventsmarkt am Schloss unter Schneedecke
Nächster Artikel26 Raesfelder Jugendliche erhielten Ehrenamtspreis
avatar
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here