Der Rhader Frauenstammtisch „Ziemlich beste Freunde“ beteiligen sich an der Gründung und haben ebenfalls Anteile gezeichnet.

Der Rubel rollt, oder besser gesagt: Immer mehr Leute haben in den letzten Tagen bereits eine Absichtserklärung für die geplante Bürgergenossenschaft für ein Dorfgemeinschaftshaus in Erle unterzeichnet.

Dorfgemeinschaftshaus Erle
Wir sind dabei, kann diese Gruppe bereits sagen.

Bereits am Freitag kamen zahlreiche Erler, Raesfelder und sogar ein Niederländer aus Wehl auf den Parkplatz vor dem Edeka-Markt zur Ape, um sich weitere Informationen zur Bürgergenossenschaft zu holen. Eingeladen zu Freibier hatte die Initiativgruppe „Wir-in-Erle“.

Es herrschte eine regelrechte Aufbruchsstimmung. Sogar Wetten wurden darüber abgeschlossen, wieviele Leute mittlerweile gezeichnet haben. Die erste „Wasserstandsmeldung wird in den nächsten Tagen kommen.

Ein Erler unterzeichnete gleich mehrere Anteile, nicht nur für sich, sondern für seine Kinder und Enkelkinder. Neu im Boot ist seit Samstag auch der Rhader Frauenstammtisch „Beste Freunde“. Sehr zur Freude von Bürgermeister Andreas Grotendorst. „Es läuft heute Abend hier super“.

Dorfgemeinschaftshaus Erle
Freibier für alle bei der ersten Ape-Aktion am Freitagabend.

Wie wichtig ist eine Dorfkneipe mit Blick in die Zukunft für Erle: Wir haben uns mal umgehört.

Manfred Gerbersmann als Dorfkind: „Ich finde es eine tolle Sache, vor allem ist es etwas für unsere Jugend.

Jörg Wachtmeister: Wenn wir keine Dorfkneipe mehr haben, dann fehlt uns was, denn eine Dorfkneipe gehört einfach zu Erle dazu. Wir gehen immer nach Arno, egal ob für schöne Feiern oder andere Festlichkeiten“.

Dorfgemeinschaftshaus Erle
Ziemlich beste Freunde aus Rhade sind mit im Boot!

Arno Brömmel: Ein Dorfgemeinschaftshaus ist insofern wichtig auch für die Gemeinschaft. Wir brauchen einen Treffpunkt“.

König Ewald: Wir brauchen ein Dorfgemeinschaftshaus. Alleine schon für unsere Schützenfestfahne. Sollen wir die denn irgendwann mal mit nach Hause nehmen?“.

Ralf Steiger: Ohne eine Kneipe, oder Dorfgemeinschaftshaus wird wenig Leben im Dorf sein. Wir haben alles vor Ort, angefangen vom Ärztehaus, Bank, Apotheke und Supermarkt, aber, wenn wir keine Kneipe haben, wenn wird es nichts mehr geben, wo die Menschen zusammenkommen können, um schön zu feiern. Was ist dann noch im Dorf los?“

Dorfgemeinschaftshaus Erle
Nicht bares für Rares, sondern für ein Dorfgemeinschaftshaus von den Damen aus Rhade.

Aber auch weitere gestandene Männer aus Erle, auch Neubürger die im Betreutem Wohnen leben, gebürtig aus Essen, sind sich sicher: Erle braucht eine Kneipe.

Herbert Meyer, Dauergast bei Arno und ehemaliger König: Für den sozialen Zusammenhalt alleine ist das schon wichtig, dass die Erler auch zukünftig eine Dorfkneipe haben.

Gerd Henke: Ich bin 10.000prozentig davon überzeugt, dass Erle eine Kneipe braucht. Bin ja deshalb auch ins Dorf gezogen. Wenn einmal eine Dorfgaststätte weg ist, wäre das für mich der Untergang“, fügte Henke lachend hinzu.

Dorfgemeinschaftshaus Erle
Manfred Gerbersmann und König Ewald gehören mit zu den Gründern.

Fakt ist, jeder kann erst einmal mit einem Anteil von 300 Euro anfangen, und dann in den kommenden Wochen noch nachzeichnen. Vielleicht sollten aber auch nicht nur die Ehemänner die Absichtserklärungen unterzeichnen, um damit Gründungsmitglied zu werden. Ehefrauen haben gleiches Stimmrecht und kommen somit auch später in den Genuss von Freibier bei den jährlichen Versammlungen.

Wer seine Absichtserklärung auf der Internetseite runtergeladen hat, kann diese, nachdem er sie unterschrieben hat, wieder einscannen und auch per Mail versenden an: [email protected]

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