Die Mädchen und Jungen aus dem Kinderchor St. Silvester, Chor Aktuell, waren durch das schlimme Erdbeben in Japan auf die Katastrophenopfer aufmerksam geworden. In einer spontanen Aktion falteten sie Origami Kraniche und Vögel, um sie nach dem Familiengottesdienst am 3. April gegen Spenden zu verteilen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, denn bis zum 11. April sammelte Chorleiterin Waltraud Buning 280,34 € für die gute Sache. Pastoralreferent Ludger Picker stellt Kontakt zu Schwester Caelina in Japan her, die dort in einem Kinderheim arbeitet, sie soll das Geld über das Konto der Malteser bekommen. Tapfer versuchen sie und ihre Helfer in Ichinoseki, etwas Normalität in das Leben der ihnen anvertrauten Kinder zu bekommen. Das ist nicht einfach in dem schwer beschädigten Haus mit anhaltenden Nachbeben, mit den Sorgen wegen der Atommeiler in Fukushima und mit den teilweise schwer traumatisierten Kindern. Doch es gibt immer wieder auch Hoffnungszeichen: So etwa die sich konkretisierenden Planungen in für den erdbebensicheren Neubau des Kinderheimes. Das schwere Nachbeben der Stärke 7,4 auf der Richterskala in Japan hat auch die Region Ichinoseki stark getroffen und weitere Schäden am Kinderheim Fuji no Sono verursacht. Die Kinder des Heims müssen nun noch enger zusammenrücken in den Teil des Gebäudes, wo es angesichts der Gefahr durch Nachbeben verantwortbar ist. Zum Glück blieben sowohl die Kinder als auch die Mitarbeiter bei dem Nachbeben unverletzt.
Den Text und das Foto stellte mir freundlicherweise Ludger Picker zur Verfügung.



























