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StartGemeinde RaesfeldBürgerversammlung zu Haus Epping: Zukunftsbild für Raesfeld 2030

Bürgerversammlung zu Haus Epping: Zukunftsbild für Raesfeld 2030

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Am 28. November 2023 versammelten sich die Bürgerinnen und Bürger von Raesfeld im Forum der St-Sebastian-Schule. Hier konnten sie die Entwürfe für den geplanten Neubau eines Rossmann-Drogeriemarktes auf dem Gelände des ehemaligen Haus Epping sehen. Die Bürgerversammlung markierte einen bedeutenden Schritt im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes „Raesfeld 2030 – Gute Konzepte für die Zukunft“.

Die Planungen, die seit dem Jahr 2018 in einem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept ihren Ursprung fanden, erhielten im Jahr 2022 konkrete Züge. Die Idee, attraktiven Einzelhandel, insbesondere aus dem Drogeriesortiment, anzusiedeln, trieb man mit dabei der Drogeriemarktkette Rossmann als Partner voran. Ein Architektenwettbewerb wurde ausgeschrieben, und fünf renommierte Architekturbüros wurden anschließend beauftragt, ihre Visionen für einen Neubau bei Haus Epping zu präsentieren.

Einer der fünf Entwürfe. Foto: Alexander Fichtner

Der Gewinnerentwurf

Unter diesen Entwürfen stach dabei besonders der von Böhm & Thesing hervor. Ihr Konzept verbindet traditionelle münsterländische Hofstrukturen mit modernen Elementen. Ein längsrechteckiger Drogeriemarkt im Erdgeschoss wird von vier Baukörpern mit Satteldach überbaut, die Solitäre Wohnungen beherbergen. Ein Café und Bistro auf der nordwestlichen Gebäudeecke erstrecken sich über zwei Ebenen. Sie schaffen eine Verbindung zur großzügigen Freifläche und lädt zudem zum Verweilen ein.

Der Siegerentwurf wurde heiß diskutiert. Foto: privat

Die Gesamt-Architektur orientiert sich dabei an der kleinteiligen Bebauungsstruktur des historischen Raesfeld und betont die soziale Bedeutung des Café/Bistros. Die Bürgerversammlung ermöglichte dabei eine offene Diskussion, bei der Bürgerinnen und Bürger ihre Sorgen und Anregungen äußerten. Besondere Aufmerksamkeit erhielten Themen wie Mülltonnen und Parkplätze im Stadtbild.

Foto: Alexander Fichtner

Bürgermeister Martin Tesing äußerte seine Zufriedenheit mit den Entwürfen und betonte die individuellen Qualitäten jedes Vorschlags. Dennoch wies er darauf hin, dass die Fassade zur Weseler Straße eine Überarbeitung braucht. Der Ratsbeschluss am 18. Dezember 2023 wird zeigen, inwieweit die Entwürfe in die Realität umgesetzt werden und welchen Beitrag sie zur zukünftigen Entwicklung von Raesfeld leisten werden.

Einer der möglichen Entwürfe. Foto: Alexander Fichtner

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