Bummeln, kaufen, stöbern – Der Büchermarkt am Schloss Raesfeld zog viele Besucher an.

Der Wettergott meinte es gut am Sonntag beim 12. Büchermarkt am Schloss Raesfeld.
Bereit vor 11 Uhr strömten die Besucher aus Nah und fern Richtung Schlossinnenplatz.

Das seien die Schnäppchenjäger, sagte Organisator Rainer Heeke. Insgesamt boten an 74 Ständen Buchhändler und Antiquare ihre Ware an. Von Gedrucktes und gebundenes bin zu Taschenbücher aller Genre und bibliophilen Rarität ließen die Herzen der Bücherfreunde höherschlagen. Die Stände waren über den gesamten Schlossplatz verteilt. „Mehr können und wollen wir zukünftig nicht aufbauen, denn dann wird es zu eng“, so Rainer Heeke.

Das der Raesfelder Büchermarkt mit zu den größten und etablierten Märkten in der Region gehört, zeige sich alleine daran, so Heeke, dass nicht nur die Kunden, sondern auch die Händler sehr zufrieden sind. „Unsere Verkäufer reisen aus ganz Deutschland und sogar aus den Niederlanden an“.

Freundschaftlicher Kontakt

Aus der niederländischen Partnergemeinde Wehl angereist kam bereits zum 7. Mal Buchbinderin Ineke Molewijk. Sie war nicht unerheblich im September 1986 an die Partnerschaftsgründung Raesfeld-Wehl beteiligt. „Seitdem pflege ich einen sehr freundschaftlichen Kontakt mit dem ehemaligen Bürgermeister Udo Rößing, aber ich komme auch immer gerne nach Raesfeld, da dieser Büchermarkt einfach wunderschön ist. Mittlerweile bin ich hier bekannter mit meinen selbst gebundenen Bücher aus meiner Werkstatt, als in meinem Heimatort“, sagte Ineke Molewijk lachend.

Im Angebot hatte die 74-jährige ausgefallene Tagebücher aus Leder und bunte Kartonagen. Im nächsten Jahr allerdings sei Schluss mit dem Büchermarkt „Dann komme ich nur noch mit meinem Restsortiment zum Ausverkauf“.


Einen Bummel über den Markt machte auch Diana Brömmel, Vorsitzende des OMR. „Der Büchermarkt ist ein Magnet für alle die gerne lesen und stöbern, denn ist es wirklich für jeden Geschmack etwas dabei, und nicht zu vergessen, die tolle Atmosphäre und Kulisse“, so Brömmel.


Wer nicht auf Bücher setzte, der konnte sich am Stand der Raesfelder Münzfreunde Informationen einholen, oder auch nur einfach bummeln und den Tag genießen.

Petra Bosse

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