In der Kindertagespflegestätte Naseweis in Erle ist Bodo Kammann der Küchenchef

Opa Bodo sorgt für das Essen 

Fröhliche Kinderstimmen schallen durch den Garten der Kammanns in Erle. Während Heike Kammann sich um die Belange der Kleinen kümmert, steht Opa Bodo in der Küche und bereitet das Mittagessen für seine Sprösslinge vor.

„Heute steht auf dem Speiseplan deftiger Spitzkohl. Den essen alle gerne“, sagt der Kita-Vater, der seit 2015 seine Frau Heike als qualifizierte Kindertagepflegeperson unterstützt.

Küchenchef Bodo Kammann
Viel Platz zum Spielen und Kletter haben die Kinder im Garten von Naseweis
Kinder über Nacht

Vor zweieinhalb Jahren eröffnete Heike Kammann ihre Kindertagespflegestätte „Naseweis“. Mittlerweile kommen regelmäßig neun Kinder im Alter ab zwei bis zehn Jahre, über die Woche verteilt. Nach Bedarf bleiben einige Kinder über Nacht, andere kommen vormittags, andere am Nachmittag. „Die Nachfrage nach einem Platz ist groß, da wir Vollzeit- sowie Randzeiten mit Übernachtung anbieten. Wir könnten 15 Kinder haben, laut Gesetz sind aber nie mehr als fünf Kinder zur gleichen Zeit in der Gruppe erlaubt“, erzählt die Tagesmutter. Die Kammanns arbeiten eng mit den vier Jugendämtern des Kreises Borken, der Stadt Borken, Wesel und Dorsten zusammen und sie pflegen einen regelmäßigen Kontaktaustausch.

Kindertagestätte Naseweis in Erle
Opa Bodo Kammann sorgt für das leiblche Wohl seiner Schützlinge
Sinnvolle Aufgabe für Bodo Kammann

Der 66-jährige Rentner geht voll in seiner Rolle als Betreuer auf. Anfänglich unterstütze er seine Frau nur als Taxifahrer und kutschierte die Mädchen und Jungen von A nach B. „Damit es kein Gerede gibt, habe ich mich, wie meine Frau, entschlossen, ebenfalls die Qualifizierung an der VHS in Duisburg als Kindertagespflegeperson zu machen. Und als Rentner habe ich somit eine sinnvolle Aufgabe. Außerdem koche ich gerne und das passt ganz gut“, erklärt Bodo Kammann und lacht. Der komplette Garten am Haus ist auf Kinder ausgerichtet.

Kindertagestätte Naseweis in Erle
Kuschelecke für die Kleinen

Es gibt einen Kletterturm, ein Gartenhaus mit integriertem Sandkasten, sodass die Kleinen selbst bei Regen gut beschäftigt sind. Als gelernte Hauswirtschafter- und Kinderpflegerin weiß die 54-jährige Tagesmutter, was Kinder alles brauchen. Die Schränke in den Spielzimmern sind gut bestückt mit Gesellschaftsspiele und Vorlesebücher für alle Altersklassen, es wird viel gebastelt, gemalt und Ausflüge gemacht. Das weiteste Kind kommt derweil aus Brünen.

Tag der offen Tür

Am 21. April (Samstag), lädt die Kindertagespflege Naseweis an der Osterlandwehr 25 in Erle von 11 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein.

Für Unterhaltung sorgen eine Hüpfburg, Spielstände und Kinderschminken. Für das leibliche Wohl werden Bratwürsten vom Grill sowie Kaffee und Kuchen gereicht. Petra Bosse

Vorheriger ArtikelRollfietsentage
Nächster ArtikelSchuhhaus Pieper Erle – Schuhtrend 2018
avatar
Petra Bosse (alias celawie) Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here