Am Rande von Erle liegt ein kleines Kleinod: die Babywiese an der Mühle. Zwischen jungen Bäumen summt und brummt es, Insekten sind unterwegs, erste Knospen treiben aus. Der Ort wirkt ruhig, gepflegt und zugleich lebendig, ein Stück Natur, das der Heimatverein regelmäßig betreut und weiterentwickelt.
Auf der Babywiese an der Mühle in Erle läuft die Pflege der jungen Bäume weiter. Am Donnerstag war Norbert Sabellek, Vorsitzender des Heimatvereins Erle, erneut vor Ort im Einsatz. Diesmal ging es darum, die Bäume systematisch zu nummerieren, damit Verein und Baumpaten den Überblick behalten.

Nummern sollen Orientierung schaffen
Zwischen den jungen Obstbäumen greift Norbert Sabellek zu kleinen Schildern. Jeder Baum soll eine eigene Nummer erhalten. Der Heimatverein wolle so eine klare Zuordnung schaffen, damit sich alle Beteiligten auf der Fläche besser orientieren könnten.
„Bei der Vielzahl an Bäumen, die jetzt inzwischen hier angepflanzt sind, macht es Sinn, damit wir und auch die Baumpaten den Überblick nicht verlieren, dass jeder Baum eine Nummer bekommt“, sagt Sabellek. Der Verein arbeite sich dabei Pflanzjahr für Pflanzjahr durch die Anlage. Aktuell seien die Bäume aus dem Jahr 2021 an der Reihe, direkt danach folge das Pflanzjahr 2022.

Die ersten Pflanzjahre und weitere spätere Jahrgänge habe der Verein bereits erfasst. Am Ende werde die Babywiese nach seinen Angaben bei rund 126 oder 127 Bäumen liegen. „So viele kleine Bäumchen stehen hier. Und ich muss selbst immer wieder neu nachzählen, habe ich eins übersehen und so weiter“, berichtet Sabellek.
Pflege läuft nach festem Jahresrhythmus
Neben der Nummerierung bleibt die regelmäßige Pflege ein zentrales Thema auf der Fläche an der Mühle. Der Heimatverein halte dafür einen festen Jahresrhythmus ein. Dazu gehöre zunächst die Düngung der Bäume, die bereits erfolgt sei. Außerdem würden die Bäume beschnitten, damit sie Kraft entwickeln und tragfähige Äste ausbilden könnten.
Mit dem aktuellen Zustand zeigt sich Sabellek zufrieden. Aus Sicht des Heimatvereins entwickelten sich die Bäume gut.

Fläche an der Mühle ist nahezu ausgeschöpft
Viel Platz für weitere Pflanzungen gibt es auf der Babywiese nach Angaben des Heimatvereins kaum noch. Das Grundstück sei begrenzt. Zudem müssten Zufahrten freigehalten werden. Deshalb sei die Fläche inzwischen nahezu ausgeschöpft.
Ob sich an anderer Stelle künftig neue Möglichkeiten ergeben, lasse sich derzeit noch nicht sagen. „Was sich sonst noch tut an weiteren Flächen, werden wir sehen“, so Sabellek.
Balken schützen die jungen Bäume
Auf der Fläche fallen auch ausgelegte Balken auf. Sie markieren nach Angaben des Heimatvereins die Fahrwege für Transporter und andere Fahrzeuge. Wer Material in den Garten bringe, solle so direkt erkennen können, wo gefahren werden dürfe. Die Maßnahme diene dem Schutz der jungen Bäume.



























