Amoklauf – Udo Rößing sorgte sich um seinen Sohn

Der Amoklauf am Freitagabend in München sorgte auch für große Besorgnis bei dem ehemaligen Raesfelder Bürgermeister Udo Rößing. Er ist Vater von zwei Söhnen, wovon einer seine Söhne mit seiner Frau und zwei Enkelkindern in München wohnt und arbeitet.

„Als wir davon erfuhren haben meine Frau uns überlegt, ob unser Sohn noch in seinem Büro oder schon zuhause ist“, so Udo Rößing. Das Büro des Sohnes liegt unmittelbar am Olympia-Einkaufszentrum. „Wir riefen sofort in München an und erfuhren, dass zwar die Frau und Kinder zuhause waren, aber nicht unser Sohn. Erst später erfuhren wir, dass er sich richtig verhalten hat und im Büro geblieben ist“, erzählt Udo Rößing auf Anfrage der Dorstener Zeitung am nächsten Tag.

Besorgt: Udo Rößing, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld UdoRößing. Foto: ARCHIV
Besorgt: Udo Rößing, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld Udo Rößing. Foto: ARCHIV

Er mit viel Verspätung endlich war der Sohn dann zu Hause. „Er musste große Umwege über die Autobahn fahren, denn das gesamte Gebiet rund um das Olympiazentrum und dem BMW-Gebäude, wo mein Sohn arbeitet, waren großräumig gesperrt“, der ein großes Kompliment an Polizei und Sicherheitskräfte ausspricht.
„Es war eine schlimme und schreckliche Geschichte und ich kann nur hoffen, dass sich solche Dinge nicht wiederholen“, hofft der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld. Petra Bosse