Das 2. Raesfelder Oldtimertreffen der Hektarkiller war sehr gut besucht
Bereits am frühen Sonntagmorgen rollten über 300 Traktoren zum zweiten Oldtimertreffen der Hektarkiller auf dem Gelände an der Straße „Schulten Matt“ an.
RAESFELD. Hoch aufpolierte Schlepper beliebter Marken wie Eicher, Schlüter und Lanz präsentierten sich am Nachmittag auf dem Feld. Es roch nach Benzin, die Maschinen ließen lautstark „ihre Muskeln spielen“.

Benzingespräche
Die Besucher schlenderten über das Gelände, führten Benzingespräche oder ließen sich die Eigenschaften der Oldtimer erklären.
Bereits im Vorfeld hatten die Organisatoren, so Oliver Bahde, 2. Vorsitzender, hinsichtlich der Besucherzahl große Erwartungen.

Aus allen Himmelsrichtungen rollten am Vormittag die Schlepper an. Teilweise mit Kind und Kegel. Kennzeichen aus Ahaus, Borken, dem Kreis Wesel, Recklinghausen und Dorsten waren zu sehen.

Die Straße zum „Schulten Matt“ wurde für diesen Tag zur Einbahnbahnstraße gemacht. Bedingt durch das hohe Fahrzeugaufkommen hatte man die Zufahrt von der Heidener Straße aus, trotz Baustellen und nach Absprache mit Straßen NRW, für 20 Meter geöffnet. „Die ersten Oldtimerbesitzer kamen schon am Freitagabend und bauten ihre Zelte auf“, so Bahde.

Lanz Alldog
Wegen der hohen Brandgefahr hatten die Organisatoren das Feld zuvor kräftig bewässert.
Einer der vielen stolzen Besitzer eines Oldtimers war Heinrich Beckmann aus Borken-Marbeck mit seinem Lanz Alldog aus dem Jahre 1953.
Gebaut in Mannheim, vielseitig, klein, aber fein mit 12 PS sei dieser Geräteträger einsetzbar, zum Pflügen, Mähen und Säen, wie Beckmann erzählt. „Damit hat mich mein Vater schon als Kind immer mit aufs Feld genommen. Aus einem Spleen heraus habe ich mir den gleichen Trecker vor Jahren, der früher die Pferde ersetzen sollte, gekauft“, so Beckmann und lacht.

Einfahren der Grasernte
Neben den Landmaschinen reihten sich ebenfalls alte Autos ein. „Wer kommt, der kommt“, so Bahde, denn eine Anmeldeliste für Teilnehmer gab es weder für Autos noch für alte Landmaschinen.

„Unser Oldtimertreffen bringt das Besondere mit, dass alte Maschinen unter anderem das Einfahren der Grasernte, von dem was in diesem Jahr noch übrig geblieben ist, bis hin zu einer Leistungsprüfung, wo jeder Teilnehmer zeigen kann, was seine Maschine noch so drauf hat, den Besuchern vorgeführt wird“, so Bahde, der sich besonders bei der Landjugend Erle/Rhade für ihren Einsatz bedankt. „Diese regelt hier den ganzen Tag über den Verkehr, sodass es keinen langen Stau gibt“.




























