Acht auf einen Streich: Regionale-Projekte stehen zur Entscheidung

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Annika Lacour, Projektkoordinatorin der Gemeinde Legden, übergab das Dossier „ZukunftsDorf“ an Uta Schneider und Sebastian Niekamp von der Regionale 2016 Agentur.

Vom ZukunftsDORF bis zur WasserBurgenWelt: Lenkungsausschuss tagt am 19. November

Velen (pd). Gleich acht Projekte der Regionale 2016 könnten in Kürze grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Die entsprechenden Anträge wurden zum Stichtag in der vergangenen Woche eingereicht. Mit dabei sind unter anderem die Vorhaben „Stadtlohn – Leben mit dem Fluss“, „WasserBurgenWelt“ und „Aktive Mitte Selm“. Die Entscheidung fällt am 19. November: Dann wird der Regionale-Lenkungsausschuss nicht nur über die acht Projekte entscheiden, die sich für den A-Stempel beworben haben — auch sechs Anträge auf die Stufe B sowie eine neue Projektidee wurden bei der Regionale 2016 Agentur in Velen eingereicht.

Bislang haben fünf Projekte den Qualifizierungsprozess der Regionale 2016 erfolgreich durchlaufen. Zuletzt wurde das Städtebau-Vorhaben „KuBAaI“ in Bocholt mit dem dafür notwendigen A-Stempel ausgezeichnet. Die Zahl könnte im November mit Sitzung des Lenkungsausschusses weiter steigen. Das Gremium wird über die Vergabe der finalen Wertung an folgende Projekte entscheiden: „Wohnen mit (Mehr-) Wert (Billerbeck), „Stadtlohn – Leben mit dem Fluss“, „WasserBurgenWelt“ (Kreis Coesfeld / Lüdinghausen), „WasserWegeStever“ (Senden, Nottuln, Olfen, Nordkirchen, Lüdinghausen, Selm), „Aktive Mitte Selm“, „ZukunftsDORF Legden“, „BahnLandLust“ (Reken, Coesfeld, Dorsten) und „Intergeneratives Zentrum Dülmen“.

„Die Sitzung im November kann ein Meilenstein für die Regionale 2016 werden. Die Zeit der Theorie und der Vorarbeit ist bei vielen Projekten beendet. Jetzt gilt es, aus den guten Ideen Wirklichkeit werden zu lassen“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. Neben den acht „A-Stempel-Kandidaten“ wird der Lenkungsausschuss auch über sechs Projekte entscheiden, die für den B-Stempel eingereicht wurden: „Weißes Venn“ (Coesfeld, Velen, Gescher, Dülmen, Heiden, Reken), „Lippequerung Schermbeck“, „Musiklandschaft Heek-Gronau“, „Grünschatz“ (Dorsten), Bewegtes Land – Mobilität in die Fläche bringen (Olfen) und „Energieoptimiertes Gewerbegebiet“ (Vreden).

Die Projektanträge werden in den nächsten Wochen von der Regionale 2016 Agentur ausgewertet und für die Beratungen im Lenkungsausschuss am 19. November aufbereitet. Ende Oktober können die Unterlagen zudem im Internet unter www.regionale2016.de eingesehen werden.

 

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Gottfried Uphoff (Gemeinde Reken) übergab in der vergangenen Woche das Projektdossier „BahnLandLust“ an Regionale-Geschäftsführerin Uta Schneider.

Kurzübersicht:

 

Antrag auf Stufe A:

Stadtlohn – Leben mit dem Fluss

WasserBurgenWelt (Kreis Coesfeld / Lüdinghausen)

Wohnen mit (Mehr-) Wert (Billerbeck)

WasserWegeStever (Senden, Nottuln, Olfen, Nordkirchen, Lüdinghausen, Selm)

Aktive Mitte Selm

ZukunftsDORF Legden

BahnLandLust (Reken, Coesfeld, Dorsten)

Intergeneratives Zentrum Dülmen

 

Antrag auf Stufe B:

Weißes Venn (Coesfeld, Velen, Gescher, Dülmen, Heiden, Reken)

Lippequerung Schermbeck

Musiklandschaft Heek – Gronau

Grünschatz (Dorsten)

Energieoptimiertes Gewerbegebiet (Vreden)

Bewegtes Land – Mobilität in die Fläche bringen (Olfen)

 

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Das Projektdossier „Stadtlohn – Leben mit dem Fluss“ übergab Mathias Pennekamp an Carolin Lüke und Uta Schneider. (Fotos: André Dünnebacke / Regionale 2016 Agentur)

Hintergrund Qualifizierungsverfahren

Das mehrstufige Auswahlverfahren für Projekte der Regionale 2016 ist in die Stufen C, B, A eingeteilt, wobei die Stufe C die Eingangsstufe markiert und die Stufe A die Umsetzungsreife eines Projektes signalisiert. Für die Aufnahme in die Stufe C ist zunächst eine knappe „Projektskizze“ einzureichen. Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 entscheidet auf dieser Basis, ob eine Projektidee die Kriterien der Regionale 2016 erfüllt und in das Regionale-Verfahren aufgenommen werden soll. Im Laufe der Arbeit an der Weiterentwicklung der Projektidee wird dem Lenkungsausschuss vom Projektträger eine „Projektstudie“ vorgelegt, die das Vorhaben genau beschreibt und die Machbarkeit untermauert. Wenn der Arbeitsstand überzeugt, wird die Projektidee vom Lenkungsausschuss in die Stufe B des Regionale-Verfahrens aufgenommen. In der dann folgenden Arbeitsphase geht es ins Detail und das Projekt wird bis zur Umsetzungsreife vorangetrieben. Auf Basis eines „Projektdossiers“ erfolgt dann die Aufnahme in die höchste Stufe A des Regionale 2016-Verfahrens. Dann kann die Umsetzung beginnen.

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