Trotz steigender Gebühren in Nordrhein-Westfalen können die Bürger in Raesfeld aufatmen: Abwasser und Abfallentsorgung gehören 2025 weiterhin zu den günstigeren im Land.
Der Bund der Steuerzahler NRW (BdSt) meldet landesweit den zweithöchsten Anstieg der Abwassergebühren seit 30 Jahren. Auch die Abfallgebühren steigen, wenn auch moderater. Im Kreis Borken liegen die Belastungen jedoch nach wie vor deutlich unter dem NRW-Durchschnitt.
Abwassergebühren: Raesfeld liegt klar unter dem NRW-Durchschnitt
Die Abwassergebühren steigen in Nordrhein-Westfalen spürbar. Ein Vier-Personen-Haushalt zahlt im Landesdurchschnitt inzwischen 842 Euro pro Jahr. Der teuerste Kreis ist Viersen mit 1.071 Euro, während der Kreis Borken mit 629 Euro landesweit am günstigsten bleibt.
In Raesfeld kostet die Abwasserbeseitigung 429 Euro (Privathaushalt) pro Jahr. Damit liegt die Gemeinde mit Schmutzwasser 1,82 €/cbm und für Niederschlagswasser 0,50 €/qm klar unter dem NRW-Durchschnitt und im günstigen Bereich des Kreises Borken. Zum Vergleich (Quelle: www.Steuerzahler.de):
- Borken: 1.059 Euro
- Heiden: 558 Euro
- Reken: 330 Euro
- Raesfeld: 429 Euro
- Schermbeck: 962 Euro
- Stadtlohn 637 Euro
- Velen: 496 Euro
Der BdSt kritisiert, dass immer mehr Kommunen ihre Kalkulationsspielräume ausschöpfen, etwa durch Abschreibungen auf teure Wiederbeschaffungswerte. Dies gehe am Ende auf Kosten der Bürger.



























