Fliegende Dachziegel, abgeknickte Bäume und Chaos. Der Orkan Friederike hat am Donnerstag mächtig Spuren in Raesfeld und Erle hinterlassen.
Bereits um 10 Uhr wütete Sturmtief „Friedericke“ in der Gemeinde und knickte zahlreiche Bäume wie Streichhölzer ab.


Insgesamt rückte die Feuerwehr Raesfeld 29 Mal zu unwetterbedingten Einsätzen im Gemeindegebiet raus.
Davon waren 21 Einsätze mit einem Baum auf der Straße, zwei Einsätze bei quer liegenden Lastfahrzeugen, drei Mal musste die Feuerwehr umherfliegende Gebäudeteile einsammeln sowie eine abgerissene Überlandleitung im Bereich der Paschenvenne sichern.

In Erle am Pohlhoff droht ein dicker Ast auf die Straße zu fallen. Der Bereich wurde gesichert.


Gut zwei Stunden hatten viele Haushalte in Erle keinen Strom. Der EDEKA – Laden musste den Betrieb einstellen.

Die alten Obstbäume an der Erler Mühle wurden in mehrere Stücke gerissen.
Spielgeräte und Zäune flogen in einigen Bereichen von Raesfeld und Erle durch die Luft.

Langer Einsatz
„Es ist geschafft und durchatmen“, hieß es dann am Abend gegen 19 Uhr nach einem fast zehnstündigem Einsatz. Gemeindebrandmeister André Szczesney bedankt sich bei allen Einsatzkräften für den professionellen Einsatzablauf an diesem sehr stürmischen Tag.
Da in vielen Bereich noch abgeknickte Äste drohen von den Bäumen zu fallen, bittet die Feuerwehr, bewaldete Gebiete heute zu meiden.
Kyrill
Auf den Tag genau fegte am 18./19. Januar 2007 der Orkan „Kyrill“ über Deutschland und sorgte in weiten Teilen des Landes mit Böen von Windgeschwindigkeiten bis zu 225 km/h für Chaos.
Petra Bosse
Fotos: Feuerwehr, privat, Bosse.



























