Angelika Wenzel lebt gerne in Raesfeld

Angelika Wenzel aus Raesfeld fühlt sich in Raesfeld angekommen

RAESFELD. „Freiwillig ziehe ich aus Raesfeld nicht mehr weg und ich kann mir vorstellen, hier meinen Lebensabend zu verbringen“, sagt Angelika Wenzel. Die 63-Jährige wohnt seit März 2015 in der Raesfelder Schlossfreiheit.

In Berlin geboren, in Bochum aufgewachsen und 12 Jahre in Jahre in Wuppertal sowie 16 Jahre in Herne gelebt, bezeichnet sich Angelika Wenzel selber als ein echtes „Ruhrpottkind“.

Liebe auf den ersten Blick

Bedingt durch ihren Mann und deren beruflichen Wechsel war ein Umzug nach Raesfeld unabdingbar. „Schuld daran war eigentlich meine Schwester. Sie hatte mich zum Essen nach Erle eingeladen und zeigte mir im Anschluss dann das Schloss und die Umgebung. Dabei entdeckten wir, dass das Restaurant an der Schlosskapelle zu verkaufen war. Es war Liebe auf den ersten Blick“, resümiert die Neubürgerin.

Friedlich, malerisch und idyllisch

Es dauerte nach dem ersten Besuch in Raesfeld keine elf Monate, bis Angelika Wenzel und ihr Mann mit Sack und Pack in die Freiheit zogen. „Raesfeld ist binnen kurzer Zeit meine Heimat geworden. Es ist hier friedlich, malerisch und idyllisch. Jeder grüßt jeden, die Wege sind kurz und die Menschen sehr nett“, schwärmt Angelika Wenzel, die, wie sie sagt, viele neue Freunde in dieser Zeit gefunden hat.

Nicht so anonym

Dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen, habe auch noch einen weiteren großen Vorteil gegenüber der Großstadt. „Es ist nicht so anonym wie in der Stadt. Außerdem bekomme ich viel mehr Besuch von Freunden und Verwandten aus der Stadt“, freut sich Angelika Wenzel, die bis heute ihren Entschluss, von der Stadt nach Raesfeld aufs Land zu ziehen, nicht bereut hat. Petra Bosse