Das Frühlingskonzert der Raesfelder Burgmusikanten gehört mittlerweile in Raesfeld zu einem festen musikalischem Highlight. So auch am Samstagabend, als die Musiker unter der Leitung von Ulli Meyering ihr großes Können und breit gefächertes Repertoire in der Mehrzwecksporthalle am Michael erneut unter Beweis stellten.
Seit Oktober feilten und übten die Musikerinnen und Musiker an den Stücken. Begleitet und unterstützt für ihren großen Auftritt wurden sie von Ulli Meyering, der mit viel Sachverstand seine Musiker immer wieder zu neuen hervorragenden Leistungen animiert. „Unsere regelmäßigen Konzerte und die zahlreichen Zuschauer beflügeln uns regelrecht“, gestand Moderator Matthias Sümpelmann, der auch diesmal wieder in gewohnt lockerer und amüsanter Weise durch das fast zweistündige Programm führte.

Gestartet wurde erstmalig mit dem neuen Aufbauorchester, die jüngste Truppe der Burgmusikanten mit dem Stück „Pavan“ von Ulli Meyering, der darüber hinaus viele musikalische Stücke eigens für sein Orchester arrangiert. Das jüngste Mitglied in dem Aufbauorchester ist gerade mal sieben Jahre alt.

Weiter im Programm ging es mit dem Hauptorchester und dem Stück „Concertino Opus 26“ von Carl Maria Weber und einem Klarinettensolo mit Judith Grewing. Eine weitere tolle Leistung zeigte auch Jannis Loker aus dem Vororchester bei seinem Solospiel am Xylophon in dem Stück „Raggedy Ragtime Rags“ sowie Karla Meyering (Fagott) vom Jugendorchester bei „Concert Italiano“.

„Ich finde, dass unsere Gemeinde mit Recht sehr stolz auf die Burgmusikanten sein kann, die mittlerweile vier Orchester haben und eine hervorragende Jugendarbeit leisten“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst. „Nicht unerheblich am Erfolg beteiligt ist der Förderverein, der eine wichtige Rolle spielt und die tragende Säule der Burgmusikanten ist“, betonte Bernd Meyering in seiner Begrüßungsrede. Das älteste Fördervereinsmitglied ist übrigens der 97-jährige Heini Nagel.

Einen extra Applaus gab es für die zwei Gewinner des Landesmusikwettbewerbs in Heek Tobias Witte, Percussion und Liam Scheidner, Fagott.
Mit dem Stück „Wir sind die Kinder von der Eger“ von Ernst Mosch und dem großen Finale aller Orchester sowie zwei Zugaben verabschiedeten sich die Musiker von dem lautstark applaudierendem und begeistertem Publikum an diesem Abend. Petra Bosse



























