Die Zahlen beim Haushalt 2010 sind nicht sehr erfreulich. Ein minus von 2 Mill. Euro von Erträgen und Aufwendungen reißen ein großes Loch in die Haushaltskasse der Gemeinde. Wie kommt das? Die Misere ist im wesentlichen auf drei Punkte zurückzuführen:
Rückgang der Gewerbesteuer: minus 1 Mio. Euro, Minderung Gemeindeanteil Einkommensteuer minus 530 Tsd. Euro und die Erhöhung (+2,5%) der Kreis-/Jugendamtsumlage: +ca. 200 Tsd. Euro auf insgesamt 5,3 Mio. Euro. Das ist ingesamt ein Minus von 1,6 Mio. Euro, auf die die Gemeinde Raesfeld keinen Einfluss hat.
„Es ist eine verzwickte Lage, als frisch gewählter Bürgermeister so einen Haushalt einführen zu müssen“, bestätigt Andreas Grotendorst nicht gerade erfreut. Was kann die Gemeinde dagegen machen? Ganz einfach: Es wird kräftig gestrichen. Es liegen noch Investionen von 2,3 Mio. an, welche im wesentlich für Straßen- und Kanalbaumaßnahmen, sowie die Neuveranschlagung für den Feuerwehreinsatzwagen an. Es werden die Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket „zwei“ durchgeführt, dabei handelt es sich im wesentlichen um Energetische- und Infrastrukturmaßnahmen.
Hier noch einige konkrete Eckdaten zum Sparhaushalt:
Erträge: ca. 14,4 Mio. Euro, Aufwendungen ca. 16,3 Mio. Euro, das sind rund – 2 Mio. Euro
Einzahlungen: ca. 12,7 Mio. Euro, Auszahlungen ca. 14,2 Mio. Euro, zuzüglich 1,0 Mio. Euro Saldo aus Investionstätigkeiten macht zusammen -2,5 Mio. Euro bei der Liquidität
Der Sparplan der Gemeinde wird auch beim Personal in der Gemeinde umgesetzt und dort ist nur eine geringe Steigerung zu zu vermerken. Ein weiter Punkt ist, dass die Gemeinde noch Bestände in der Ausgleich- und der allgemeinen Rücklage hat. Noch!





























