Angebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Borken beginnt am 13. Oktober 2015 / Möglichkeiten der Vorbeugung und Therapie werden vorgestellt
Kreis Borken (pd). Für das dreiteilige Seminar zum Thema „Depression im Alter – was kann ich tun“, das der Sozialpsychiatrische Dienst des Kreises Borken anbietet, sind noch Anmeldungen möglich. Es startet am 13. Oktober und findet auch an den beiden darauffolgenden Dienstagen statt. Die Seminarreihe richtet sich an interessierte Senioren, deren Angehörige sowie Fachkräfte. Stattfinden wird das Seminar jeweils in der Zeit von 15.30 bis 17.00 Uhr im Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde St. Pankratius und St. Marien, Kirchplatz 12a, in Gescher. Das Angebot ist kostenfrei. Anmeldungen sind möglich beim Kreis Borken, Fachbereich Gesundheit, Nebenstelle Ahaus, unter den Telefonnummern 02561/912-144 und 02561/912-139 oder per E-Mail an: [email protected].

Depression ist nicht Ausdruck eines persönlichen Versagens, sondern eine schwerwiegende Erkrankung, die jeden treffen kann, unabhängig von Alter und sozialem Stand. Manchmal ist es nur schwer, sie von einer alltäglichen Verstimmung oder einer Lebenskrise zu unterscheiden. Wenn die körperlichen Kräfte nachlassen, wirkt sich das häufig auch auf das seelische Wohlbefinden aus. Häufig stehen jedoch körperliche Erkrankungen im Vordergrund – Depression wird im Alter oft nicht erkannt oder unterschätzt. Dabei gibt es heute viele Möglichkeiten, der Altersdepression vorzubeugen bzw. sie zu therapieren.
Hierüber wird der Sozialpsychiatrische Dienst des Kreises nun im Rahmen der dreiteiligen Seminarreihe informieren. Die Reihe beginnt am 13. Oktober mit dem Thema „Ursachen und Symptome einer Depression“. Am 20. Oktober stellt dann Dr. Mechthild Römer (Ärztin und Psychotherapeutin) Behandlungsmöglichkeiten und Therapieformen vor. Am 27. Oktober geht es schließlich um Fragen, wie „Was kann ich tun, damit ich gesund werde bzw. bleibe?“ und „Wie kann ich als Angehöriger helfen?“ Geleitet wird die Seminarreihe von den Diplom-Sozialarbeiterinnen Brigitte Brauns und Ute Herterich vom Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken.



























