Kreis Borken zieht positive Zwischenbilanz und baut gleichzeitig auf weitere Mitwirkung

auch andere Bürgerinnen und Bürger können sich beteiligen

Kreis Borken (pd). „Wir verzeichnen bereits eine ausgesprochen große Resonanz auf unsere zurzeit laufende Mobilitätsbefragung“, zieht Ludger Stienen, Leiter des Fachbereichs Verkehr der Kreisverwaltung, eine positive Zwischenbilanz. Der Kreis hatte im August 18.000 per Zufallsstichprobe ausgewählte Haushalte im Kreisgebiet angeschrieben, um neue Erkenntnisse über die Planung des Verkehrs, insbesondere des öffentlichen Personennahverkehrs, zu gewinnen.

Erfreulich viele der Befragten hätten daraufhin bereits geantwortet, erklärt Stienen, der auch für die Durchführung des Projektes verantwortlich ist: „Sie haben erkannt, dass sie so die Möglichkeit erhalten, sich direkt in verkehrsplanerische Überlegungen einzubringen.“ Er setzt daher darauf, dass die noch ausstehenden Rückmeldungen bis Ende September erfolgen. Auch weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich beteiligen –das sogar online unter www.bor-mobil.de. Auf dieser Website finden sich überdies zusätzliche Erläuterungen zur Mobilitätsbefragung.

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Bei der Mobilitätsbefragung geht es u. a. um den Öffentlichen Personennahverkehr

Alle eingehenden Informationen aus der Bevölkerung sind laut Stienen sehr willkommen: persönliche Einschätzungen genauso wie konkrete Wünsche und Hinweise auf Mängel, beispielsweise auf unzureichende Busverbindungen oder fehlende Radwege an bestimmten Straßen. Dem Kreis gehe es schließlich darum zu erfahren, wo beim Verkehrsangebot der Schuh drückt, um so seine Verkehrsplanung zielgerichtet angehen zu können. Bis zum Jahresende soll die Auswertung der Fragebogenaktion unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen abgeschlossen sein. Danach wird der Kreis Borken mit der Nahverkehrsplanung beginnen.

Zum Hintergrund:

Alle Haushalte, die befragt werden, haben ein Anschreiben erhalten, in dem Landrat Dr. Kai Zwicker und die Bürgermeisterin oder die Bürgermeister des jeweiligen Orts um aktive Beteiligung bitten. Die Befragung erfolgt dann telefonisch, schriftlich oder online über einen Passwort-geschützten Zugang. Dabei werden Fragen zur Nutzung der verschiedenen Verkehrsmittel, zu Umsteigepotenzialen auf den Umweltverbund (zu Fuß / Fahrrad / Bus & Bahn) und zu weiteren Verbesserungsmöglichkeiten gestellt. Auch geht es darum, dass alle Teilnehmenden für einen bestimmten vorgegebenen Tag angeben, welche Wege sie mit welchem Verkehrsmittel zurückgelegt haben.