Erlebnis rund um Raesfeld für alle Fahrradfreunde

Raesfeld. Zu einem Ortstermin in Raesfeld trafen sich Landrat Dr. Kai Zwicker sowie Bürgermeister Andreas Grotendorst gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Naturpark Hohe Mark Westmünsterland, dem Leiter des Betriebs für Straßen, Gebäudewirtschaft und Grünflächen Peter Sonntag und dem leitenden Kreisbaudirektor des Kreises Borken Hubert Grothues, um Werbung für das Radwegenetz im Kreis Borken zu machen. „Wir möchten die Bürger darauf aufmerksam machen, dass jeder hier in der Gemeinde tollen Urlaub machen kann , denn wir bieten ein 1250 Kilometer langes und gut ausgebautes und beschildertes Fahrradnetz durch unterschiedlichen Landschaften an, die in mehreren Etappen abgefahren werden können“, so Landrat Dr. Kai Zwicker.

Gemeinde Raesfeld landrat zwicker
Mit der Pedale unterwegs: Foto: v. l.: Dr. Kai Zwicker, Mitarbeiter des Kreisbetriebes, Hubert Grothues, Dagmar Beckfeld und Bürgermeister Andreas Grotendorst

Eine der Fahrradrouten durch den Kreis ist die Naturpark-Hohe-Mark-Route, die durch die vielseitige Landschaft des Naturparks Hohe Mark führt. Diese Route alleine umfasst eine Gesamtstrecke von 310 Kilometer auf elf Etappen und drei Zusatzrouten. „Ein Erlebnis für alle Fahrradfreunde, denn die Route verläuft durch viele Städte und Gemeinden des Kreise“, so Bürgermeister Grotendorst.
Das gesamte Radwegenetz ist in Form von Waben angelegt. „Eine Idee, die ursprünglich aus den Niederlanden stammt. Als wir hier 1990 im Münsterland das Radwegenetzt ebenfalls so angelegt haben, galt das bundesweit als Pilotprojekt“, erklärt Hubert Grothues.

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So ein Streckennetzt will nicht nur gut ausgebaut, sondern auch gepflegt werden. Das Projekt unter dem Namen „Radwegesystem 2000“ ist mittlerweile etabliert und die rot-weißen Hinweisschilder bundesweite anerkannte Verkehrszeichen. Insgesamt gibt es auf der Gesamtstrecke 5170 Hinweisschilder an 2065 Standorten, welche für die Tourenfahrer als Orientierung dienen. „Es ist nicht ungewöhnlich, dass diese dann auch schon mal als Souvenir einfach mitgenommen werden“, so Grothues. Ein Grund mehr, damit niemand im Kreis fährt, ist die zwei mal im Jahr große Streckenkontrolle, die von Mitarbeitern des Kreisbetriebes durchgeführt werden. Für diese Kontrolle benötigen die Mitarbeiter etwas vier Wochen.
Der Naturpark Hohe Mark umfasst eine Fläche von 1040 Quadratkilometern zwischen Niederrhein, Münsterland und dem Ruhrgebiet. Das Gebiet erstreckt sich von „Für alle, die mehr auf dieser Route erleben möchte, empfehle ich unsere Broschüre. Sie enthält nicht nur einzelne Routenbeschreibungen, sondern darüber hinaus viele weitere Informationen wie Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten oder Fahrradverleih“, so Dagmar Beckfeld.
Die Broschüre gibt es in allen Touristik-Infos an der Hohe-Mark-Route, sowie im Naturparkhaus in Raesfeld und im Kreishaus borken. Weitere Informationen gibt es zudem im Internet unter www.hohemark-westmuensterland.de Petra Bosse