
Aidshilfe Westmünsterland und Kreis informieren
Kreis Borken (pd). Allgegenwärtig ist die rote Schleife zurzeit bei Reinhild Wantia, AIDS-Beraterin im Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken, und Manuela Brandt, Mitarbeiterin der Aidshilfe Westmünsterland. Das weltweite Symbol für die Solidarität mit HIV-infizierten und AIDS-kranken Betroffenen hat vor allem am 1. Dezember Hochkonjunktur. Zum Welt-AIDS-Tag, der unter dem Motto „Gemeinsam gegen AIDS“ steht, haben Reinhild Wantia und Manuela Brandt einige Aktionen geplant. Unter anderem stehen sie am Donnerstag, 26. November, von 9 bis 14 Uhr im Eingangsbereich des Kreishauses allen Interessierten Rede und Antwort. Bei einer Verlosung werben sie zum einen um Spenden für die begleitende Arbeit, zum anderen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Preise gewinnen, vom Regenschirm bis zum „Gummibeutel“.
Das gemeinsame Anliegen ist, für mehr Solidarität mit HIV-positiven Menschen zu werben und Aufklärung zu betreiben. „Durch die verbesserten Therapien hat Aids für viele Menschen den Schrecken verloren“, berichtet Reinhild Wantia. „Gleichzeitig gibt es aber in vielen Bevölkerungsgruppen noch große Vorbehalte gegen HIV-infizierte Menschen.“ Deshalb wollen die AIDS-Hilfe Westmünsterland und der Kreis Borken weiter durch Aufklärung vor einer Ansteckung schützen und zugleich um mehr Verständnis für Betroffene werben.
Bei folgenden Veranstaltungen sind Vertreterinnen und Vertreter der Aids-Hilfe Westmünsterland und der Beratungsstelle des Kreises in den kommenden Wochen vor Ort:
· 26. November: 9 bis 14 Uhr, Info-Stand im Kreishaus
· 27. November: ab 19 Uhr, Info-Stand beim „Band Benefit“ des Jugendwerks Vreden
· 1. Dezember: 18 Uhr, Gottesdienst im Evangelischen Lukas-Zentrum in Raesfeld
· 1. Dezember: 19.15 Uhr, Gottesdienst in der St.-Josef-Kirche in Ahaus
· 4. Dezember: 20.30 Uhr, Benefizkonzert mit OPA, der härtesten Rentner-Oldie-Band Deutschlands, im rock’n’popmuseum in Gronau
· 4. – 6. Dezember: Info-Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Ahaus
Zum Hintergrund:
Der Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember soll daran erinnern, dass HIV und AIDS trotz medizinischer Erfolge noch nicht besiegt sind. „Neben Prävention und Aufklärung ist dazu ein gesellschaftliches Klima ohne Vorurteile, Diskriminierung und Ausgrenzung nötig, und dafür trägt jede und jeder Einzelne die Verantwortung“, betont Reinhild Wantia, AIDS-Beraterin des Kreises Borken. Der Welt-AIDS-Tag bietet die Gelegenheit, die Bevölkerung zu sensibilisieren und die Probleme Betroffener verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Symbol der Solidarität ist die Rote Schleife. Unter diesem Zeichen werden am Welt-AIDS-Tag traditionell Spendenaktionen für die AIDS-Arbeit unterstützt.
Hinweis an die Redaktionen:
Die AIDS-Beraterin des Kreises Borken, Reinhild Wantia, steht Ihnen gerne für Interviews zur Verfügung. Wenn Sie daran interessiert sind, melden Sie sich bitte bei der unten angegebenen Telefonnummer.



























