Seit Jahren schon ist das Haus „Schneemann“ in Erle, sowie die ehemalige Hofstelle Heidermann Gesprächsthema in Erle und Raesfeld.
Während die einen Bürger das komplette Ortsbild sehen, gibt es aber auch Stimmen dazu, dass hier endlich mal etwas passieren muss. Dass sich durch einen Abriss das Ortsbild verändern wird, ist unabwendbar, aber auch notwendig.

Dafür, und mit nur einer Gegenstimme der SPD, hat der Raesfelder Bau- und Umweltausschuss in seiner Sitzung am Montag, dem Abriss der ehemaligen Hofstelle Brand und des Gasthofes „Zur Femeiche“ zugestimmt.
Beide Grundstücke befinden sich im Gemeindeeigentum. Seit vielen Jahren steht auch der Hof von Heidermann leer. Momentan ist dort noch der „Eine Welt Laden“ drin, und zwischenzeitlich wurden die Räumlichkeiten sogar als „Second Hand Laden“ für die Tsunami Flutopfer genutzt. Jetzt steht nun einem baldigem Abriss nichts mehr im Wege.

Die Abrissgenehmigung für die beiden gemeindeeigenen Grundstücke liegt seid rund einem Jahr vor.
Die Pläne für das neue Pfarrheim sind schon längst fertig, und die Kirchengemeinde möchte noch in diesem Jahr mit dem Bau ihres neuen Pfarrheims auf dem Grundstück beginnen.
Blickfang, aber nur von außen
Nur von außen noch einigermaßen ansehnlich, aber von innen rundum baufällig, sei das Gebäude, erklärte Theo Passier von der Bauverwaltung in der Sitzung. Nicht nur, dass sich einzelne Mauerteile gelöst haben und drohen auf den Gehweg zu fallen, auch von innen ist das Haus nicht mehr begehbar, und schon gar nicht mehr nutzbar.
„Im Grunde genommen sind wir uns alle einig, dass, abgesehen von der alten Fassade die ganz nett ist, ansonsten das ganze Gebiet reichlich baufällig ist. Damit hier aber nichts passiert, müssten große Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden“, so Wolfgang Warschewski von der UWG, der einen Abriss für die sicherste Lösung hält.

Beschlossene Sache ist, dass die katholische Kirchengemeinde hier etwas bauen möchte und noch in diesem Jahr damit fängt. „Es muss was getan werden, denn das Haus verwahrlost immer mehr und das kann ja nicht sein“, setzt Warschewski hinzu.
Von daher ist sich auch die UWG geschlossen einig. Darüber hinaus hofft Warschewski, dass neben dem neuen Pfarrheim eine angemessene Lösung für den Rest des Grundstücks rund um dem Platz der Kirche gefunden wird.



























