Alexanderschüler gewinnen Preise beim Bundeswettbewerb

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Sie freuen sich über den Erfolg, v. l.: Marleen Hater, Michelle Kuhlmann, Konstanze Baaske, Miriam Tubes und Simeon Loker

Raesfeld (pd). Das Erstellen eines Naturtagebuchs ist fest im Lehrplan des Biologieunterrichts in der Alexanderschule Raesfeld verankert. Ein Naturtagebuch zu führen bedeutet, über einen längeren Zeitraum einen Lebensraum oder ein Tier zu beobachten und darüber eine Dokumentation zu führen. Was beobachtet wird, können die Schüler selbst entscheiden. Kürbisse oder Erbsen anpflanzen, einen Teich im Garten bauen oder den Apfelbaum vor der Haustür beobachten, alles ist möglich.

Die Kinder der 5. Klassen sollen ihre Beobachtungen aufschreiben und mit Bildern, Zeichnungen, Gedichten oder Rezepten versehen. Dabei müssen sie selbstständig kontinuierlich das Tagebuch führen. Nach ca. sieben Monaten, wenn die Schüler bereits in Klasse 6 sind, werden die fertigen Tagebücher an Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUNDjugend) in Berlin gesendet. BUNDjugend schreibt den Bundeswettbewerb „Naturtagebuch“ jedes Jahr aus, bei dem Kinder zwischen 8 und 12 Jahren aus ganz Deutschland teilnehmen können.

In diesem Jahr sind gleich fünf Kinder der Alexanderschule mit vier Projekten unter den ersten zehn Gewinnern ihrer Altersstufe. Biologie- und Klassenlehrerin B. Hiltenkamp ist mächtig stolz auf ihre Schüler: „Es wurden viele tolle Tagebücher eingereicht, aber diese vier Projekte wurden wirklich mit besonders viel Liebe gemacht und haben auch mich beim Lesen begeistert.“
Ihre Preise werden die glücklichen fünf Gewinner in den nächsten Tagen erhalten. Und ab März werden auch schon wieder neue Naturtagebücher erstellt. Wenn man weiß, dass man auch tatsächlich gewinnen kann, macht die Arbeit daran direkt doppelt so viel Spaß.