
Zahlreiche erfolgreiche Aktionen und Attraktionen im Jubiläumsjahr
Raesfeld-Erle. Die Volksbank Erle trotzt der Finanzkrise und bleibt weiterhin auf Wachstumskurs. „Ein bedeutendes und erfolgreiches Jahr liegt mit dem 125-jährigen Jubiläum hinter uns. Wir vom Vorstand sind mit dem Verlauf des Jahres 2012 sehr zufrieden“, erklärte Bankvorstand Ludger Hüging auch im Namen seines Vorstandskollegen Ralf Steiger am Mittwoch (13. Februar) beim traditionellen Pressegespräch zum Jahresauftakt.
Hier zogen die beiden Vorstände ein durchweg positives Fazit zum Geschäftsjahr, dem wirtschaftlichen Ergebnis sowie den zahlreichen Jubiläumsaktivitäten in 2012. So stieg das Kundengesamtvolumen auf 150 (Vorjahr 143) Millionen Euro. Diese Position umfasst neben den bilanzwirksamen Geschäften auch die vermittelten Kredite sowie das Guthaben der Mitglieder und Kunden bei den Partnern in der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Besonders positiv: Auch die Bilanzsumme erreichte eine neue Rekordhöhe. Sie stieg deutlich um 7,1 Prozent auf 81,9 (76,4) Millionen Euro und überschritt damit erstmals die 80-Millionen-Marke. „Hiermit sind wir mehr als zufrieden“, erklärte Hüging.
Die Zahl der Anteilseigner stieg auf 2.261 an. Darunter befinden sich 98 neue Mitglieder. Alle Anteilseigner dürfen Grund zur Freude haben, denn sie sollen am wirtschaftlichen Erfolg ihrer Bank beteiligt werden und vorbehaltlich des Beschlusses der Generalversammlung erneut eine attraktive Dividende (7,5 Prozent) auf ihre Geschäftsguthaben bekommen. Zudem wird die Bank aus dem Gewinn ihre Rücklagen stärken, so dass das Institut die künftigen Eigenkapitalforderungen der Aufsichtsbehörden (Stichwort: Basel III) bereits jetzt problemlos erfüllt.
Stärke manifestiert sich auch in anderen wichtigen Bilanzzahlen. Das gesamte Kundenkreditvolumen der Bank erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent auf 60,8 (56,1) Millionen Euro. Von „Kreditklemme“ keine Spur, brachte es der Vorstand auf den Punkt. Viele Kunden hätten sich dieses „historisch günstige Zinsniveau“ sichern wollen, hieß es weiter.
Das Einlagengeschäft schloss trotz massiver Konkurrenz mit einem Wachstum in Höhe von 3,1 Prozent ab und belief sich zum Jahresultimo auf 52,7 (51,1) Millionen Euro. Hier setzte sich aufgrund der niedrigen Zinslage der Trend zu kurzfristigen Anlagen weiter fort. So verzeichneten die Sichteinlagen einen Anstieg um 19,9 Prozent. Stark ge-fragt war auch „Betongold“. Zwölf kostengünstige Baugrundstücke per Erbpacht konnte die Volksbank ihren Mitgliedern in 2011 zur Verfügung stellen. Hier werde „derzeit mächtig gebaut“, berichtete Hüging. Weniger gefragt waren dagegen Geldanlagen in Wertpapieren und Fonds. „Trotz anziehender Kurse im DAX verzeichnen wir immer noch eine gewisse Scheu bei unseren Kunden“, so Hüging.
Auch dem Gemeinwohl fühlt sich die Volksbank Erle weiterhin verpflichtet. Davon zeugen zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen, die aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums für die Mitglieder, Kunden und die gesamte Bevölkerung angeboten wurden und auf durchweg positive Resonanz stießen.
Zahlreiche Aktionen und Attraktionen im Jubiläumsjahr
„Höhepunkt war die große Geburtstagsfeier samt Generalversammlung am 28. September 2012 im Festzelt. Hier erwartete unsere Mit-glieder und Gäste mit Prof. Dr. Hans Tietmeyer, der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank als prominenter Festredner sowie ein buntes und abwechslungsreiches Show-Programm“, berichtete Vorstand Ralf Steiger. Eine viel beachtete Fotoausstellung in der Bank erinnerte an das 125-jährige Bestehen des Instituts. „Der Silvesterschule wurden 12.500 Euro für die Umgestaltung des Pausenhofes als Startkapital zur Verfügung gestellt. Die Kinder dankten im Rahmen eines Kreativ-Wettbewerbs mit vielen liebevoll gestalteten Herzen. 125 Nachwuchskicker von Eintracht Erle sowie eine Tennismannschaft wurden mit einem neuen Trainingsoutfit ausgestattet. Zudem haben die Sportler Fuß-, Tennis- und Basketbälle geschenkt bekommen. Insgesamt wurden im Jubiläumsjahr 27.168 Euro an Spenden ausge-schüttet“, fasste Steiger die Jubiläumsaktivitäten der Bank zusammen.
Für das laufende Geschäftsjahr 2013 zeigten sich die beiden Vorstände Ludger Hüging und Ralf Steiger verhalten optimistisch. „Wir werden auch in Zukunft unser Geschäft in der heimischen Region machen und keine unnötigen Risiken eingehen. Deshalb erwarten wir trotz bei allen Banken sinkender Betriebsergebnisse dank unserer seit Jahren praktizierten Kostendisziplin ein auskömmliches Ergebnis für die Volksbank und damit auch für unsere Mitglieder und Kunden.“



























