„Kundenfreundliche Übergangsfrist“ für Bahntarif Borken – Essen Reaktion des VRR auf Resolution des Borkener Kreisausschusses
Kreis Borken (pd). In seiner Sitzung am 29. November 2012 hatte der Kreisausschuss des Kreises Borken per Resolution den Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) aufgefordert, die Fahrpreisanhebung auf den Bahnstrecken von Borken und Reken nach Essen bis zum 01. April 2013 aufzuschieben, damit ausreichend Zeit für die notwendige Information der Fahrgäste bleibt. Der VRR hatte zuvor eine durch Tarifneuordnung bedingte drastische Preiserhöhung bereits für den Jahreswechsel angekündigt. Jetzt liegt dem Kreis die Antwort des VRR vor, wie Kreisverkehrsdezernent Dr. Hermann Paßlick heute (28. Dezember 2012) mitteilt.
Das Schreiben enthält u. a. folgenden Passus: „In Absprache mit den vorrangig betroffenen Verkehrsunternehmen“ (Erläuterung durch den Kreis Borken: d. h. den Bahnbetreibern) „haben wir Ihre Anregung aufgegriffen und werden bis zum 31. März 2013 eine kundenfreundliche Übergangsfrist einrichten, in der die Kunden, die ein Ticket mit einer zu niedrigen Preisstufe besitzen, hierüber zunächst informiert werden und nicht das ansonsten erforderliche erhöhte Beförderungsentgelt erhoben wird.“ Dr. Paßlick begrüßt diese Aussage des VRR im Interesse der Fahrgäste. Sie belege, dass die Resolution des Kreisausschusses deutlich Wirkung gezeigt habe. Andererseits, so Dr. Paßlick weiter, profitieren alle Fahrgäste, die über Essen hinaus in den Rhein-Ruhr-Raum fahren wollen, bereits ab dem 01. Januar 2013 von dem Tarifwechsel, da sie dann nicht mehr das NRW-Ticket, sondern das deutlich preiswertere VRR-Ticket lösen können.



























