
Es war, wie auch nicht anders erwartet, voll am Samstagabend auf dem Weihnachtsmarkt Schulze-Beikel in Marbeck.
Trotz des Matschwetters, oder vielleicht gerade deshalb, schoben sich die Menschmassen an den rund 180 Ständen vorbei. Dicht umlagert waren aber nicht nur die Buden mit handwerklichen Dingen, auch die Futterstände hatten alle Hände voll zu tun, die Wildbratwürstchen, Reibeplätzen, Pommes und und, und… an die Frau oder den Mann zu bringen.
Trotz der Fülle hat der Weihnachtsmarkt Schulze-Beikel in Marbeck ein besonderes Flair. „Vielleicht liegt das an den vielen Naturmaterialien, womit wir

dekorieren und die wir hier alle hier vor Ort finden“, versuchte der Chef des Hauses Markus Schulze-Beikel den Erfolg seines Markte zu erklären. Hinzu kommt, dass die Organisatoren besonderen Wert auf selbstgemachte und nicht kommerzielle Ware legen.
Bereits vier Wochen vor der Eröffnung fangen die Hofbesitzer mit dem Dekorieren und das Endprodukt kann sich auch in diesem Jahr sehen lassen. Lichter, Glanz und Feuerstellen versetzen die Besucher in eine vorweihnachtliche Stimmung.
Aus Rees angereist kam Bärbel Herms. „Ob ich nun nach Köln oder nach Marbeck fahre, das spielt keine Rolle. Voll ist es überall, aber hier finde ich es

besonders toll, dass der Markt sich von den kommerziellen Märkten durch die super Atmosphäre, die vielen Feuer und das selbstgemachte Angebot einfach abhebt“. Auch ein Oberhausener, der bereits schon seit Jahren immer wieder nach Marbeck kommt, lobte den Markt in höchsten Tönen. „Es ist einfach noch ein Weihnachtsmarkt der alten Sorte“.
Und das dachte sich der Nikolaus und seine Engel wohl auch, der sich ebenfalls durch die Menschenmassen schob und erwartungsvoll zum Himmel schaute, als dann noch um 18 Uhr das Feuerwerk startete.
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