Baugebiet Raesfeld – auf der Suche nach Straßennamen – Entscheidung ist gefallen

Das Baugebiet in Raesfeld nimmt Formen an.

Welche Straßennamen hier aber im Moment gehandelt werden, ist noch nicht so eindeutig ersichtbar.
Ein Vögelchen hat mir aber getwittert, dass der Straßenname „Graf von Galen“ hoch im Kurs stehen soll.

Aus der zuletzt gemachten Abstimmung hier im Heimatreport bezüglich der Namensvorschläge aus der Region ging Folgendes hervor:

„Sandstein Weg“ (70 Stimmen)

„Maria Honvehlmann Weg“ (106 Stimmen)

Eindeutig an der Spitze lag jedoch die „Ignaz-Böckenhoff Straße“ mit 145 Stimmen!

Wer war der Kardinal Graf von Galen? Das elfte von 13 Kindern aus einem westfälischen Uradelsgeschlecht und am 16. März 1878 in Dinklage geboren.

Ein würdiger Kirchendiener der bekannt wurde, dass er unter anderem durch sein öffentliches Auftreten gegen die Tötung so genannten „lebensunwerten Lebens“ protestierte. Er wurde 1946 zum Kardinal erhoben und 2005 seliggesprochen. Nach ihm wurden bereits sehr viele Straßen im Münsterland benannt!

Wer aber waren Ignaz Böckenhoff, Maria Honvehlmann?

Sie waren Menschen aus unserer Gemeinde die jeder noch heute kennt und schätzt. Warum also ein Straßenname, wenn es denn so kommt, den es bereits zu hunderten im Münsterland gibt?

Wie wäre es denn dann mal mit „Berliner Ring“? Den gibt’s ja auch schon so oft…nach dem Motto …“Berlin ist schließlich unsere Hauptstadt“.

Namensfrage ist einstimmig vom Raesfelder Rat  entschieden worden,   siehe auch  >>>Borkenerzeitung

Hierzu ein neu eingegangener Leserkommentar eines „Poalbürgers“

An alle Ghostwriter:  bitte nicht persönlich werden, ist Zeit das sich was dreht.

 Hiesige Westfalen setzten sich am Ende durch!

Es scheint im Augenblick so, als wenn der Schwanz mit dem Hund wackelt. Das sollte nicht sein und könnte sich doch vielmehr zum Positiven umkehren lassen. 

Wenn viele Schwänze mit dem Hund wackeln, dann kommt der beste Hund ins straucheln. Gemach, es ist  ja noch nicht aller Tage Abend.  Die Beschlüsse zur Griechenlandhilfe werden doch ebenfalls quartalsmäßig nachjustiert, passend gemacht, schön geredet und je nach  dem – einfach über Bord geworfen. Daran sollte sich unsere CDU-Troika mal ein Beispiel nehmen. Aber nicht nur meckern, sondern besser machen!

 Also bitte, mit gutem Beispiel vorangehen: Hier unsere aktualisierte Namensliste hiesiger Westfalen (Kurznamen-Schilder, mit separaten Unterschriften), unsere Nominierten sind:

 Nummer 1:   Kaplan Meyer Straße           (Raesfelder Widerstandskämpfer in Zeiten des Dritten Reichs)

Nummer 2:   St. Martin Weg                       (Ein „Lukasweg“ und eine „Silvesterstraße“ existieren bereits, warum nicht eine Bezeichnung, die der St. Martin Kirche gerecht wird?)  

Nummer 3:   Ignaz Böckenhoff Weg        (Westfälischer Fotograf und Raesfelder Dorfchronist)

Nummer 4:   Maria Honvehlmann Weg   (Eine integrative Persönlichkeit und erste Bürgermeisterin unserer Gemeinde Raesfeld, Erle, Homer)

Nummer 5:   Johann Becker Straße        (Sozial eingestellter Fabrikant und Unternehmer, Gründer einer der ersten Betriebskrankenkasse)

Nummer 6:   Austermann Allee                (Landpfarrer Austermann, katholischer Seelsorger und Raesfelder Urgestein)

 Raesfeld – einfach anders!