Reisebuskontrollen – eine Zwischenbilanz
Der Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Dortmund kontrolliert heute, 6. Juli 2012, in der Zeit von 16.00 – 22.00 Uhr auf dem zentralen Omnibusbahnhof gemeinsam mit Angehörigen der Bezirksregierung Arnsberg Reisebusse.
Hierfür zum jetzigen Zeitpunkt, 19.00 Uhr, eine bemerkenswerte Zwischenbilanz:
Bei der Kontrolle eines Busses, der mit über 50 Jugendlichen auf dem Weg zu einer Sprachreise nach England aufbrechen sollte, stellten die Beamten bei dessen 51-jährigem Busfahrer deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Der anschließende Alkoholvortest ergab einen Wert über der vorgeschriebenen 0,0 Promillegrenze für das Fahrpersonal. Zu allem Überfluss wollte der 51-Jährige ohne Fahrerkarte in seinem Kontrollgerät fahren. Ergebnis: Der Bus fuhr mit einer Verzögerung von zwei Stunden nach England ab. Der 51-Jährige blieb in Dortmund und muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.
In einem weiteren Fall hatte ein Überlandbus nicht die erforderliche Genehmigung. Fünfzehn Fahrgäste mussten daher auf den Zug umsteigen, um nach Frankreich zu gelangen.
Der Fahrer eines Nostalgiereisebusses, für eine Ausflugsfahrt durchs Ruhrgebiet, konnte keine entsprechende Fahrerlaubnis vorweisen. Zudem hatte der Bus kein Kontrollgerät eingebaut und keine Genehmigung vorliegen. Der Fahrer dieses Busses muss nun mit einer Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einem Bußgeldverfahren rechnen.
Bei einem anderen Busfahrer stellten die Kontrolleure deutliche Verstöße gegen die Lenk – und Ruhezeiten fest. Der Mann hatte mehrfach und deutlich gegen die Wochenendruhezeiten verstoßen. Ihm droht nun ein Bußgeld um circa 3.000 Euro.



























