Heute schon gebubbelt? – Klebrig süße Erfrischung aus Asien

Wer Kinder hat, der kommt des öfteren auch schon  mal in den Genuss von Neuheiten. Bei meiner letzten Tour in Münster musste ich unbedingt einmal den Bubble-Tee probieren. Dort hat ein neuer Bubble-Tee Laden aufgemacht und die Jugend stand Schlange vor der Theke.

Ich wurde von den Kindern kurzerhand zu einem Glas Tee eingeladen und ich wäre ja total bescheuert gewesen, dieses doch allzu großzügige Angebot nicht anzunehmen. Immerhin kostet ein großer Becher Klebstoff 3,30 Euro, dafür kann der Kunde auch zwischen unzählig vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen seinen eigenen Bubble-Tee zusammen stellen.

Ja, wofür sollte ich mich entscheiden? Tee in der Geschmacksrichtung Jogurt/Orange, Tropical Fruit, Banane, Kiwi oder sonst irgendeiner tropischen Frucht? Ich entschied mich für Jogurt mit Passionsfrucht. Aber welche Bubbles nehme ich dazu. Auch hier war die Auswahl riesig. Ich entschied mich für Orange!

Viel Eis, süßer Tee und beim kräftigen ziehen mit dem Strohhalm hatte ich dann endlich meinen ersten Bubble im Mund. Drauf beißen und…eine süße Flüssigkeit mit Orangengeschmack eröffnete sich.

Lecker? Naja, sagen wir mal so  – gewöhnungsbedürftig.

Der Bubble-Tee kommt ursprünglich aus Taiwan. Angeblich, weil dort die Kinder nicht mehr so viel Tee trinken, wurde diese Art des Teegenusses erfunden, erzählte mir ein Verkäufer.

Der Tee basiert auf der Basis von gesüßtem grünen oder schwarzen Tee, welcher mit Milch und Fruchtsirup versetzt wird. Die Besonderheit des Tees ist, dass er wie ein Milchshake zubereitet und mit einem Strohhalm getrunken wird. Zugesetzt werden dann farbige Kügelchen aus Speisestärke mit einer flüssigen Füllung, die beim zerbeißen platzen.