Hausbesitzer können sich bis zum 15. Dezember für Thermografieaktion anmelden

Bilder zeigen energetische Schwachstellen auf / Informationen gibt es beim Kreis Borken

Kreis Borken (pd). Undichte Türen und Fenster oder schlecht isolierte Rollladenkästen: Thermografie- oder Wärmebild-Aufnahmen sind eine gute Möglichkeit, die energetischen Schwachstellen eines Hauses deutlich zu machen. Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Borken können ihre Häuser jetzt untersuchen lassen.

Günstig möglich macht das eine Kooperation von

Kreis Borken, Kreishandwerkerschaft und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit der Sparkasse Westmünsterland und den Stadtwerken Borken. 120 bis 150 Euro kostet eine Thermografie. Anmeldungen nehmen bis zum 15. Dezember 2011 die beiden Ingenieurbüros „abt Witzisk“ in Raesfeld und Werner Vogelsang in Ahaus entgegen. Das Formular für die Anmeldung steht auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/thermografie zum Download zur Verfügung. Fragen zur Thermografie-Aktion beantwortet die Klimaschutzbeauftragte des Kreises, Edith Gülker, Tel. 02861/82-1428.

Bei der Thermografie werden mit Hilfe einer speziellen „Infrarot-Kamera“ die Temperaturoberflächen eines Gebäudes gemessen. „Verbunden mit einer Analyse durch den Fachmann ist die Thermografie deshalb ein möglicher Einstieg in eine energetische Beratung zur Wohngebäudesanierung“, erklärt Edith Gülker. Die Aktion ist Teil der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes für den Kreis Borken.

Im Kreis Borken steht auch eine ganze Reihe weiterer Energieberater unter anderem für die Erstellung von Thermografie-Gutachten zur Verfügung. Ein Verzeichnis mit den entsprechenden Kontaktdaten finden Interessierte unter www.alt-bau-neu.de.

Wo es rot leuchtet, geht besonders viel Energie flöten: Die Thermografie zeigt die Schwachstellen eines Hauses auf. Foto: Werner Vogelsang