Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke Wahrheit. Die glaubt niemand! (Max Frisch)
Eine Studie hat es nun an den Tag gebracht: Männer lügen öfter!
Schon in der Bibel steht: Du sollst nicht lügen! Trotzdem tun wir es alle – und das sogar mehrmals am Tag. Nun hat eine aktuelle Studie entlarvt: Männer sind Frauen beim Lügen um einiges überlegen.
Im Rahmen einer Untersuchung des Science Museum in London sind 3000 Männer und Frauen befragt worden. Das Ergebnis ist eindeutig: Männer lügen im Schnitt 1092 Mal pro Jahr, Frauen hingegen nur 728 Mal.
Auch bei Art und Umständen der Lügen unterscheiden sich die Geschlechter. Auf Platz eins der häufigsten Männer-Lügen rangiert das Trinkverhalten: „Nein, ich habe nicht viel getrunken.“, während Frauen offenbar häufig ihre miese Stimmung überspielen: „Es ist nichts, alles in Ordnung.“ Eine beliebte Lüge der Männer ist auch, wenn sie beim Fremdgehen erwischt werden: „Liebling, es ist nicht so wie es ausssieht“. Na, was ist es denn dann?
Jetzt stellt sich die Frage, warum lügen wir überhaupt?
Die Wissenschaftler vermuten, dass dem Gegenüber, oder dem Partner negative Emotionen erspart werden sollen. Diese Erklärung beruhigt auch gleichzeitig das schlechte Gewissen der Lügenden – Lügen für einen guten Zweck! Dennoch fühlen sich 82 Prozent der befragten Frauen nach einer Lüge schlecht, bei den Männern sind es gerade mal 70 Prozent.
Weiter darüber hinaus hat die Studie ergeben, dass Männer, die ihre Partnerin belügen und betrügen, dies ihr ganzes Leben fortführen. Hierbei, so haben die Wissenschaftler heraus gefunden, handelt es sich um ein Syndrom, was auf Schwäche und ein sogenanntes „Kindheitstrauma“ zurückzuführen ist. Mangelndes Selbstbewußtsein und die Angst vor Konsequenzen lässt Männer geradezu zu notrischen Dauerlügner werden und immer versteckt unter dem Mantel „ich bin der liebste und ehrlichste Mensch der Welt“.
Pseudologen – so bezeichnet werden krankhafte LügnerInnen. Diese suchen durch ihr Lügen in der Regel kindliche Entbehrungen mit Hilfe von Lügengeschichten zu kompensierten bzw. dient die Lüge einer seelischen Entlastung in Situationen, die ein Pseudologe anders nicht bewältigen könne und ist ein charakteristisches Muster abnormen Verhaltens, eben dranghaftes Lügen, und ist eine charakteristische Störung der Impulskontrolle, wobei den Pseudologen Schuld- und Schamgefühle fehlen. Die Pseudologen leiden daher unter einem Syndrom, das unter die narzisstische Persönlichkeitsstörung fällt.
Weitere topp 10 Lügen der Männer:
1. Nein, ich habe nicht viel getrunken.
2. Es ist nichts. Mir geht’s gut.
3. Ich hatte keinen Handy-Empfang.
4. Das war gar nicht so teuer.
5. Ich bin auf dem Weg. (Dabei sitzt er z.B. noch mit Kumpels in der Kneipe)
6. Ich stehe im Stau.7. Nein, dein Hintern sieht nicht dick aus.
8. Entschuldige, ich habe deinen Anruf verpasst.
9. Du hast abgenommen.
10. Das ist alles, was ich immer wollte.
Erkennungszeichen von notrischen Lügner ist ein vermehrtes Augenblinken: Personen, die lügen, blinken häufiger als gewöhnlich mit ihren Pupillen. Sie zeigen vielfach auch ein ungewöhnlich geringes Maß an direktem Augenkontakt. Es kommt aber auch das genau Umgekehrte vor: Erfahrene Lügner haben es womöglich gelernt, dieses (entlarvende) Zeichen „naiver Lügner“ zu kontrollieren, d.h. sie verstehen es, sehr gezielt und intensiv dem anderen beim Lügen in die Augen zu schauen. Aber gerade auch diese Intensität und dieses Anhalten kann wiederum vom Beobachter entlarvt werden. Übertriebene Gesichtsausdrücke: Lügende Personen zeigen häufig übertriebene Gesichtsausdrücke.



























