Mit einer feierlichen Veranstaltung hat die Sebastianschule ihren langjährigen Konrektor Manfred Grömping in den „Unruhestand“ verabschiedet. Viele Gäste, das Kollegium, Mitglieder der Elternvertretung und des Fördervereins sowie die Schüler würdigten seine Arbeit, wie die Schule mitteilt.

Die Schüler erschienen zur Verabschiedung in einheitlichen königsblauen Schulpoloshirts. Die Farbe passte zu einem der drei Begriffe, die Manfred Grömping seit vielen Jahren begleiten: „Schach, Schalke, Schule“.
Seit 1991 an der Sebastianschule
Schulrätin Inga Tenspolde blickte in ihrem Grußwort auf den beruflichen Weg des Konrektors zurück. Manfred Grömping arbeite bereits seit 1991 an der Sebastianschule. Seit 1997 übe er das Amt des Konrektors aus.
Mehr als drei Jahrzehnte lang habe er die Entwicklung der Schule verantwortungsvoll begleitet und mitgestaltet. Mit dem Schachspiel habe er der Sebastianschule zudem einen besonderen Schwerpunkt gegeben. Schulrätin Inga Tenspolde überreichte ihm während der Feier seine Urkunde.

Engagement für den Schachsport
Auch Bürgermeister Dirk Kuhmann würdigte die langjährige Arbeit von Manfred Grömping. Dieser habe Raesfeld durch sein außergewöhnliches Engagement für das Schachspiel weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt gemacht.
Mit großem Einsatz habe Grömping Generationen von Raesfelder Kindern für das Schachspiel begeistert. Unter seiner Begleitung hätten die Schüler zahlreiche Erfolge bei regionalen, landesweiten und bundesweiten Meisterschaften erreicht. Damit sei er zu einem Botschafter der Gemeinde Raesfeld geworden.
Kollegium singt das Steigerlied
Für einen musikalischen Programmpunkt sorgte das Kollegium. Die Lehrer präsentierten eine eigens für Manfred Grömping umgedichtete Fassung des Steigerliedes. Fünf Schülerinnen begleiteten den Gesang mit Instrumenten. Die Gäste dankten ihnen mit großem Applaus.
Persönlich wurde die Feier, als die Klassensprecher die vielfältigen Aufgaben und besonderen Eigenschaften des Konrektors vorstellten. Sie beschrieben Manfred Grömping als hilfsbereit, freundlich, geduldig und jederzeit ansprechbar. Auch seine unterschiedlichen Unterrichtsschwerpunkte spielten in den Beiträgen der Kinder eine Rolle.
„Du hast ihre Talente gefördert“
Schulleiter Thomas Schlüter erinnerte in seiner Rede an Grömpings Einsatz für die Kinder und deren unterschiedliche Begabungen.
„Egal ob Schach, Sport oder Matheknobelwettbewerb, du hast die Stärken unserer Schülerinnen und Schüler erkannt und ihre Talente gefördert“, sagte Schlüter.
Durch die vielen Wettbewerbe sei es Manfred Grömping gelungen, besondere Momente für die Kinder zu schaffen. Diese Erlebnisse würden ihnen über ihre Grundschulzeit hinaus in Erinnerung bleiben.
Acht Unterrichtsstunden im kommenden Schuljahr
Mit der Verabschiedung beginnt für Manfred Grömping ein neuer Lebensabschnitt. Vollständig geht er der Sebastianschule jedoch noch nicht verloren. Im kommenden Schuljahr werde er dort weiterhin acht Stunden pro Woche unterrichten.
Daher endete die Feier mit einem augenzwinkernden und zugleich persönlichen Wunsch: „Manfred, Herr Grömping, ist immer da.“



























