Wer künftig den Knotenpunkt 64 im NRW-Knotenpunktsystem ansteuert, wird nicht mehr in die Raesfelder Ortsmitte geführt, sondern direkt zum Wasserschloss Raesfeld. Der Knotenpunkt wurde in dieser Woche vom bisherigen Standort nahe des Rewe-Marktes an das Schloss verlegt. Gleichzeitig wurde auch der Verlauf des Radwegenetzes leicht angepasst und neu ausgeschildert.
Die Gemeinde Raesfeld setzt seit vielen Jahren auf das Knotenpunktsystem für Radfahrende. Mit der Verlegung liegt nun ein Knotenpunkt weiterhin zentral im Ortskern, der Knotenpunkt 63, während der zweite wichtige Punkt direkt am Schloss angesiedelt ist. Gemeinsam mit dem Kreis Borken wurde die Umsetzung in dieser Woche abgeschlossen.
Schloss als zentraler Anlaufpunkt für Radfahrende
Nach Angaben der Tourist-Info Raesfeld soll die neue Position des Knotenpunkts den touristischen Standort weiter stärken.
„Viele Touristinnen und Touristen planen ihre Fahrradtouren über das Knotenpunktsystem. Daher ist es touristisch attraktiv und sinnvoll, einen Knotenpunkt auch an unserem Schloss zu platzieren“, erklärt Ina Hufe von der Tourist-Info Raesfeld im Naturparkhaus.
Weiter führt sie aus: „Nahezu täglich haben wir Gäste in der Tourist-Info, die nach Radtouren fragen und sich über unsere neuen Radkarten anhand des Knotenpunkt Systems freuen. Wir erhalten viel positives Feedback zu dem System und den Karten.“

Radwegenetz neu ausgeschildert
Durch die Verlegung des Knotenpunkts wurde auch der Verlauf einzelner Strecken im Radwegenetz leicht angepasst. Die neuen Verbindungen sind inzwischen ausgeschildert worden. Für Radfahrende soll die Orientierung dadurch einfacher und gleichzeitig touristisch attraktiver werden.
Was bedeutet das Knotenpunktsystem für Radfahrer und Touristen?
Das Knotenpunktsystem in NRW ist ein Orientierungssystem für den Radverkehr. Dabei sind zahlreiche Punkte im Radwegenetz mit Nummern versehen und über ausgeschilderte Strecken miteinander verbunden. Radfahrende können ihre Touren individuell planen, indem sie einfach die gewünschten Knotenpunktnummern notieren und anschließend der Beschilderung folgen.
Gerade für Touristen bietet das System Vorteile. Auch ohne Ortskenntnisse lassen sich Tagestouren oder längere Strecken unkompliziert fahren. In Regionen wie Raesfeld ermöglicht das System zudem eine gute Verbindung zwischen Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und Naturzielen. Mit dem neuen Standort des Knotenpunkts 64 rückt nun auch das Wasserschloss Raesfeld stärker in den Mittelpunkt vieler Radtouren.



























