Nach dem erfolgreichen Adventsbasar „Herzblut“ Raesfeld im Dezember 2025 hat Monika Strothmann nun rund 53 ehrenamtliche Helfer ins Martinus Haus eingeladen. Neben Kaffee und Begegnung stand vor allem eines im Mittelpunkt: Zwei Spendenschecks über jeweils 7.895 Euro für den guten Zweck. Der Adventsbasar Raesfeld wirkt damit weit über die Gemeinde hinaus.
Der Adventsbasar Raesfeld hat erneut gezeigt, wie viel ehrenamtliches Engagement bewegen kann. Im Martinus Haus in Raesfeld wurde nicht nur Danke gesagt, sondern auch gespendet. Jeweils 7.895 Euro gingen an die Hospizvereine „Zum Regenbogen“ in Selm und das Kinderhospiz „Gut Feismann“ in Notteln-Darup.
Spenden aus dem Adventsbasar Raesfeld übergeben
Barbara Kwiatowsky und Sylvia Dotzhauer vom Hospizverein „Zum Regenbogen“ in Selm nahmen den Scheck persönlich entgegen. Dotzhauer machte deutlich, wie wichtig solche Unterstützung ist. „Spenden sind wichtig, weil das Hospiz im Jahr an Spenden 180.000 Euro sammeln muss. Das sind fünf Prozent, die anderen 95 Prozent übernehmen die Krankenkassen“, sagte sie. Im Hospiz in Selm leben zehn Erwachsene.

Dankeschön-Nachmittag mit Herz
Monika Strothmann begrüßte die Ehrenamtlichen herzlich: „Hallo, ich begrüße euch alle ganz herzlich. Die Karnevalszeit ist vorbei und wie kann man die Fastenzeit besser beginnen als mit einer voll gedeckten Kaffeetafel. Liebe Ehrenamtliche, ich freue mich, dass ihr da seid.“ Rund 23 Helferinnen und Helfer waren gekommen. Sie hatten beim Adventsbasar Raesfeld gebacken, gebastelt, organisiert und verkauft. Nun saßen sie gemeinsam an der gedeckten Tafel, tauschten Erinnerungen aus und blickten bereits auf das kommende Jahr.
Christa Marpert liest aus ihren Büchern
Ein weiterer Programmpunkt sorgte für Aufmerksamkeit. Christa Maria Marpert, 62 Jahre alt, geboren in Raesfeld und heute am Möhnesee lebend, las aus ihren Büchern „Lesebändchen“ und „Lesezeichen“.

Im Gespräch erzählte sie: „Ich schreibe Kurzgeschichten, autobiografische Geschichten, Gedichte, Glossen, Satire.“ Ihr erstes Buch „Lesebändchen“ erschien 2016, „Lesezeichen“ folgte 2024. „Die kann man beide zum Beispiel bei Monika Strothmann kaufen oder bei mir. Man kann sie auch im Buchhandel bestellen, aber am günstigsten ist es bei Monika Strothmann.“
Zum Schreiben sei sie über eine Schreibwerkstatt gekommen. „2003 bin ich dann angefangen mit einer Schreibwerkstatt in der Volkshochschule in Soest. Und dann bin ich dabeigeblieben.“
Themen aus dem Alltag
Ihre Themen entstehen aus dem Alltag. „Zum Teil sind es kleine Beobachtungen. Ich war mal an einer Bushaltestelle und da lag ein Apfel drin. Und da habe ich mir so meine Gedanken gemacht über diesen Apfel. Und bin dem mehrfach begegnet. Das kann man zum Beispiel im zweiten Buch ,Lesezeichen‘ nachlesen.“
Für den Nachmittag hatte sie zwei Geschichten und ein Gedicht vorbereitet. „In Summe alles zusammen sind es zehn Minuten.“
Adventsbasar Raesfeld bleibt ein Gemeinschaftswerk
Der Adventsbasar Raesfeld lebt vom Einsatz vieler. Stricksocken, Babysöckchen, Bücher, Kuchen, Gespräche. Was im Dezember auf dem Basar verkauft wird, verwandelt sich Monate später in konkrete Hilfe.



























