Der Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026 und die weiteren Umzüge im Kreis Borken sind aus polizeilicher Sicht weitgehend ruhig verlaufen. Trotz Schmuddelwetters säumten zehntausende Menschen die Straßen. Einzelne Einsätze und Strafverfahren blieben jedoch nicht aus.
Auch am Rosenmontag besuchten zahlreiche Menschen trotz des Schmuddelwetters die Karnevalsumzüge im Kreis Borken. Die Veranstaltungen verliefen weitestgehend störungsfrei.
Bocholt: 70.000 Besucher und mehrere Einsätze
Rund 70.000 Menschen säumten in Bocholt die Strecke des Umzuges, der insgesamt friedlich verlief. Im Nachgang kam es jedoch zu mehreren Polizeieinsätzen.
Ein 18-jähriger Bocholter wurde durch einen Schlag gegen den Kopf schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei leitete insgesamt sechs Strafverfahren ein, darunter drei wegen Körperverletzungsdelikten, sowie sieben Ordnungswidrigkeitsverfahren. Zudem wurden sechs Platzverweise ausgesprochen und zwei Personen in Gewahrsam genommen. Die Einsatzkräfte stellten zwei Anscheinswaffen und ein Reizstoffsprühgerät sicher.

Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026: Störungsfreier Umzug
Beim Karneval Raesfeld Rosenmontag 2026 besuchten schätzungsweise 2.500 Menschen den Umzug in Raesfeld. In Velen waren es etwa 2.000 Besucher.
In beiden Kommunen verliefen die Umzüge störungsfrei. In Raesfeld leitete die Polizei zwei Strafverfahren ein, eines wegen Körperverletzung und eines wegen Diebstahls. Zudem erteilten die Beamten acht Platzverweise und nahmen zwei Personen in Gewahrsam.
Stadtlohn, Ahaus-Wüllen und Ahaus-Ottenstein
In Stadtlohn besuchten etwa 12.000 Menschen den Rosenmontagsumzug. Eine Person nahmen die Beamten in Gewahrsam, zudem wurde ein Platzverweis ausgesprochen.
Der Umzug in Ahaus-Wüllen, der von etwa 7.500 Zuschauern besucht wurde, verlief störungsfrei. Die Polizei erteilte zwei Platzverweise. Da die Betroffenen diesen nicht nachkamen, wurden sie in Gewahrsam genommen. Zudem fertigten die Beamten eine Strafanzeige.
In Ahaus-Ottenstein besuchten ebenfalls rund 7.500 Menschen den Umzug. Polizeiliches Einschreiten war dort nicht erforderlich. Für eine Feierlichkeit mit derart hohen Teilnehmerzahlen sind die Karnevalstage trotz der Zwischenfälle aus polizeilicher Sicht als unauffällig zu bezeichnen.



























