Der DRK-Ortsverein Raesfeld e.V. blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Der Umzug ins neue DRK-Haus, technische Verbesserungen und eine aktive Jugendarbeit prägten 2025. Gleichzeitig bereitet die Entwicklung bei den Blutspenden Sorgen.
Der DRK-Ortsverein Raesfeld e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt. „Neben dem wegweisenden Umzug in das neue DRK-Haus prägten technische Modernisierungen und eine starke Jugendarbeit das Vereinsleben“, so Michael Weddeling, 1. Vorsitzender des Ortsvereins.

Neuer Standort als großer Meilenstein
Der bedeutendste Schritt war der Umzug in die neue DRK-Unterkunft am Haus der Vereine. Aufgrund von Baumängeln verzögerte sich der vollständige Einzug bis ins erste Halbjahr 2025. Inzwischen sind die Räumlichkeiten vollständig eingerichtet und bieten gute Bedingungen für Ausbildung, Einsätze und das Vereinsleben.
Fuhrpark verstärkt Einsatzfähigkeit
Auch technisch hat sich der Ortsverein weiterentwickelt. Ein vom Kreis Borken übernommener, gebrauchter Krankentransportwagen verstärkt seitdem den Fuhrpark. Er sichert die Einsatzfähigkeit der Raesfelder Rotkreuzler. Allein im Jahr 2025 wurden bereits mehr als 40 Fahrten mit dem KTW durchgeführt.
Intensives Jahr in der Ersten Hilfe
Im Bereich der Ersten Hilfe blickt das DRK auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Zahlreiche Kurse für die Bevölkerung sowie spezialisierte Erste-Hilfe-Abende mit örtlichen Vereinen und Gruppen bestimmten den Terminkalender. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk bei Erste-Hilfe-am-Kind-Kursen und Angeboten wie Erste Hilfe 50plus wurde weiter ausgebaut.
Gemeinsame Übungen mit der Feuerwehr
Auch die Vernetzung mit anderen Blaulichtorganisationen spielte eine wichtige Rolle. Gemeinsame Übungen mit der örtlichen Feuerwehr stärkten die Zusammenarbeit und sorgten für eingespielte Abläufe im Ernstfall.
Jugendarbeit als emotionaler Höhepunkt
Ein besonderes Highlight war das Wochenendzeltlager des Jugendrotkreuzes. Rund 60 Kinder und Jugendliche nahmen daran teil. Neben Spiel und Gemeinschaft stand vor allem der Zusammenhalt der nächsten Generation im Mittelpunkt. Aktuell gibt es drei JRK-Gruppen mit insgesamt 45 Kindern sowie den Schulsanitätsdienst an der Julia-Koppers-Schule.

Mehr Sicherheit durch neue Defibrillatoren
Im Rahmen der Initiative „Aktion Herzsicher“ konnte der Ortsverein die Sicherheit in der Gemeinde weiter erhöhen. Im Jahr 2025 wurden fünf zusätzliche Defibrillatoren im Gemeindegebiet installiert. Eine Übersicht über alle Standorte gibt es auf der Internetseite des DRK Raesfeld sowie beim Kreis Borken.
Sorge um rückläufige Blutspenden
Trotz der positiven Bilanz bereitet die Entwicklung der Blutspenden Sorgen. Zwar fanden zwölf Blutspendetermine statt, die Zahl der Spender ging jedoch zurück. 2025 spendeten 1.260 Menschen Blut, im Jahr zuvor waren es noch 1.338. „Wir müssen hier gegensteuern“, so Roland Hörning, Blutspendebeauftragter des DRK Raesfeld. Für die kommenden Monate sind Sonderaktionen geplant, um wieder mehr Menschen für die Blutspende zu gewinnen.

Wahlen, Ehrungen und ehrenamtliches Engagement
Weitere Punkte der Mitgliederversammlung waren der Kassenbericht, die Entlastung des Vorstandes sowie Wahlen und Ehrungen. Sarah Motte wurde für fünf Jahre Mitgliedschaft geehrt. Jonas Schlegel erhielt eine Auszeichnung für zehn Jahre Engagement und wurde zudem als DRKler des Jahres gewürdigt.
Der DRK-Ortsverein Raesfeld e.V. engagiert sich mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unter anderem im Sanitätsdienst mit mehr als 40 Diensten im Jahr 2025, im Katastrophenschutz, bei der Blutspende sowie in der Jugendarbeit für die Bürgerinnen und Bürger in Raesfeld, Erle und Homer.



























