Karl-Heinz Tünte (CDU) zieht Fazit nach 50 Jahren im Rat der Gemeinde Raesfeld
Bei der Feierstunde im Gemeinschaftshaus Martinus blickte Karl-Heinz Tünte am Freitag auf fünf Jahrzehnte im Rat der Gemeinde Raesfeld zurück. Im Gespräch sprach er über Herausforderungen, prägende Entscheidungen und die Entwicklung der Gemeinde, die er über viele Jahre aktiv mitgestaltet hat. Nach 50 Jahren im kommunalpolitischen Ehrenamt hat er sich auf eigenen Wunsch entschieden, seine Ratsarbeit zu beenden.
Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg
Im Gemeinderat habe stets eine gute Kultur des Miteinanders geherrscht, sagte Tünte. Auch wenn die Ansichten oft auseinandergegangen seien, habe man sachlich und fair miteinander diskutiert. Dieses respektvolle Miteinander habe die Arbeit im Rat über Jahrzehnte geprägt.
Rückblick auf fünf Jahrzehnte Kommunalpolitik
„Trotz der schwierigen Probleme oder Anforderungen, die wir zu bewältigen hatten – ich denke da besonders an die Flüchtlingssituation, die ja einigen Wirbel verursacht hat – bin ich der Meinung, dass sich die Gemeinde sehr gut entwickelt hat“, sagte Tünte.
Er erinnerte sich zudem an die Anfangszeit der neu gebildeten Gemeinde Raesfeld. „Damals musste das Rathaus gebaut werden, und das war anfangs sehr umstritten. Im Nachhinein hat sich aber gezeigt, dass das eine gute Entscheidung für die Gemeinde war.“
Positives Fazit und Blick in die Zukunft
Am Ende zieht Tünte ein zufriedenes Resümee. „Unterm Strich kann man eigentlich ein positives Fazit ziehen. Die Gemeinde hat sich sehr gut weiterentwickelt, wir stehen finanziell immer noch gut da, und Martin Tesing hat in den letzten Jahren durch seine Politik auch die Weichen für die Zukunft so gestellt, dass es gut weitergehen kann.“



























