Am Donnerstag fand der Raesfelder Monatsmarkt, früher als Krammarkt bekannt, zum letzten Mal in diesem Jahr am Rathaus statt.
Bevor es in die Winterpause geht, konnten Besucherinnen und Besucher noch einmal zwischen Gewürzen, Feinkost, Schmuck und Accessoires stöbern, und dabei Geschichten hören, wie sie nur dieser Markt erzählt.

Eine Institution auf dem Markt
Seit fast 40 Jahren steht Erika Mertens mit ihrem Stand auf dem Raesfelder Markt. Sie verkauft Haushaltswaren, die man heute kaum noch findet, von Tischdecken über Kurzwaren bis hin zu speziellen Bürsten für nahezu jeden Bedarf. Auch Klassiker wie Wäscheklammern oder Staubwedel sind bei ihr im Angebot.

„Der Monatsmarkt ist kein Markt zum Umherbummeln. Meine Kunden, hauptsächlich die ältere Generation, suchen mich gezielt auf“, erzählt die Marktfrau. Zwar seien es im Laufe der Jahre weniger Kunden geworden, doch viele Stammkunden blieben ihr treu. „Die Jüngeren machen sich hier vielleicht schlau, schauen dann aber oft im Internet nach, was es kostet. Aber im Großen und Ganzen sind wir gut zufrieden. Man muss mit dem zufrieden sein, was kommt.“
Premiere für Klaus Terhart
Zum ersten Mal war in diesem Jahr Klaus Terhart mit seinen hochwertigen Pedelecs vertreten. Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Es lohnt sich definitiv, auch für uns als Aussteller, weil man einfach mit den Leuten gut ins Gespräch kommt und seine Sachen zeigen kann.“

Besonders abends entstehe eine besondere Stimmung. „Wenn eine Imbissbude oder ein Weinstand dabei ist, hat das wirklich einen schönen Charme. Dann entwickelt sich das immer zu einer schönen Geschichte“, so Terhart. Sein Wunsch: „Ich würde mich freuen, wenn das noch ein bisschen weiter ausgebaut wird. Aber ansonsten, es macht Spaß.“ Und ob er im nächsten Jahr wieder dabei ist? „Wahrscheinlich ja.“

Ortsmarketing sieht großes Potenzial für den Monatsmarkt
„Wir sind mit dem Monatsmarkt sehr zufrieden, er hat sich inzwischen als wichtige Plattform für den Austausch etabliert“, sagte die Vorsitzende des Ortsmarketings, Maria Kowalsky. „Die Rückmeldungen sind durchweg positiv, und wir sehen großes Potenzial für die weitere Entwicklung. Ausbaufähig ist er allemal, wünschenswert wäre es, das Angebot künftig noch zu vergrößern.“




























