Sicherlich hat sich der eine oder andere erschrocken, als am Donnerstagvormittag um 11 Uhr plötzlich die Sirenen aufheulten. Grund war der bundesweite Warntag am 11. September 2025.
Nach Angaben der Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst hätten im Westmünsterland alle Systeme ordnungsgemäß funktioniert. „Aus Sicht der Kreisleitstelle haben die Warnsysteme funktioniert“, erklärte Landrat Dr. Kai Zwicker.
149 Sirenen und Pushnachrichten im Einsatz
Kreisweit waren 149 Sirenen in allen 17 Städten und Gemeinden beteiligt. Gleichzeitig wurden Warnungen über die Warn-App NINA und den Cell Broadcast auf die Smartphones der Bürgerinnen und Bürger geschickt. Auch die direkte Einsprechmöglichkeit der Kreisleitstelle in das laufende Programm von RADIO WMW sei erfolgreich getestet worden.
„Damit können wir jederzeit dringende Warnungen direkt und sofort über RADIO WMW an die Bevölkerung geben“, sagte Stephan Kruthoff, Leiter der Leitstelle, der den Test persönlich durchgeführt hatte.
Ordnungsämter prüfen mögliche Störungen
Nach Angaben der Kreisverwaltung habe es aus Sicht der Leitstelle keine Komplikationen gegeben. Ob es vor Ort in einzelnen Städten oder Gemeinden dennoch Probleme oder Störungen gegeben habe, würden derzeit die kommunalen Ordnungsämter sowie die örtlichen Feuerwehren prüfen.
Verhaltenstipps im Ernstfall
Wie Hendrik Schuurmann, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung, erklärte, würden Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall detaillierte Informationen und Verhaltenstipps vor allem über folgende Kanäle erhalten:
- Warn-Apps wie NINA
- Lokalsender RADIO WMW
- WDR 2
- Digitale Informationskanäle der regionalen Tageszeitungen, Online-Portale sowie der Kreisverwaltung
- Webseiten der Städte und Gemeinden im Kreis Borken



























