Start31 FragenRaesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten: Bürgerbeteiligung-Teil 13

Raesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten: Bürgerbeteiligung-Teil 13

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Weiter geht es mit Frage 13: Bürgerbeteiligung und Verwaltung. Die Fragen beantworten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Bürgerbeteiligung und Verwaltung

Wie möchten Sie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen verbessern?

Dirk Kuhmann

Zu einer modernen und transparenten Verwaltung gehören für mich vielfältige Formate, um die Beteiligung der Bürger/innen an kommunalen Entscheidungen zu verbessern. Ich bin davon überzeugt, dass eine transparente Kommunikation einer der wichtigsten Schlüssel ist, die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen zu verbessern. Informationen über geplante Projekte und Entscheidungen sollten klar und barrierefrei kommuniziert werden. Hierzu zählen für mich auch regelmäßige Updates über verschiedene (Medien-)Kanäle.

Darüber hinaus aber auch Wochenberichten von Arbeitsergebnissen und Entwicklungen über soziale Medien, die Prüfung von Videoübertragen von Ratssitzungen bis hin zu verschiedenen Beteiligungsformen, wie z. B. Bürgerentscheide, Bürgerversammlungen, Bürgerbefragungen, Online-Umfragen, Informationsveranstaltungen, etc.. Aber auch die Einrichtung eines Jugendrates und die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen, beispielsweise in Form eines Beauftragten für Menschen mit Behinderung, dienen dazu, die Bürger/innen in den Prozessen mitzunehmen.

Ich habe schon mehrfach erwähnt, dass es für mich wichtig ist, die Menschen mitzunehmen. Auf Augenhöhe, respektvoll und wertschätzend zu kommunizieren. Die Menschen müssen Vertrauen in die Verwaltungs- und politische Arbeit haben. Dieses gelingt auch mit einer partizipativen Planung. Das heißt, dass die Bürger aktiv in den Planungsprozess eingebunden werden, z. B. durch Workshops.


Johannes Ostermann

Als Landwirt bringe ich einen bodenständigen, verantwortungsvollen Ansatz in die Gemeindepolitik ein. Für mich ist Bürgerbeteiligung kein Lippenbekenntnis, sondern ein Grundprinzip. Alle sollen von Anfang an bei wichtigen Fragen mitreden können, nicht erst, wenn alles entschieden ist. Gute Lösungen entstehen im Miteinander. Dafür setze ich auf klare und moderne Kommunikationswege: offene Bürgersprechstunden im Rathaus, bei Veranstaltungen und digital.

Jeder soll einfach seine Anliegen vorbringen können, ohne Hürden. Digitale Beteiligungsplattformen schaffen zusätzlichen Raum für Ideen und Mitgestaltung. Bei größeren Projekten sollen Bürger frühzeitig informiert und eingebunden werden. Ein Herzensanliegen ist der Ideenwettbewerb mit Bürgerbudget, den wir als UWG einführen wollen: Die Menschen vor Ort können eigene Vorschläge machen und so mitentscheiden, wofür ein gewisser Teil der Gemeindemittel eingesetzt wird, etwa für Treffpunkte, Kulturprojekte oder Spielplätze. Transparenz und faire Verfahren, auch bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, sind mir wichtig. Heimische Betriebe sollen fair einbezogen werden. Mein Ziel ist eine Politik, die nah am Menschen ist, offen, ehrlich und auf Augenhöhe.


Andreas Erzkamp

Ich will eine neue Dialogkultur schaffen: Bürgerversammlungen, digitale Plattformen und einen Jugendparlament. Politik muss mit den Menschen gemacht werden, nicht über ihre Köpfe hinweg.


Jonathan Schmidt

Mit regelmäßigen Bürgersprechstunden und Bürgerabende. Auch bei den Bürgern zu Hause. Digitale Bürgerumfragen mit individuellem, jedoch anonymen Zugangscode zum Abstimmen, damit man ein Meinungsbild hat. Bürgerforen sowie transparente Kommunikation mit den Bürgern und den Fraktionen zusammen vor jeder Rats- und Ausschusssitzung im Rathaus sind feste Bestandteile meiner Vision. Offen, ehrlich und transparent. So bekommt man die Bürger wieder mehr an die Politik.

Auch setze ich mich für eine hybride Sitzungsmöglichkeit durch einen Livestream ein. Eine Ablehnung darf es nach meiner Meinung nicht geben. Wenn man sich als Politiker einbringt, sollte man nichts zu verbergen haben und zu seinem Wort stehen.


Weiter geht es mit der Frage: Wie stehen Sie zur digitalen Verwaltung?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

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