StartGemeinde RaesfeldErleZweites multikulturelles Fest: Eine-Welt-Reise begeistert Kinder und Familien

Zweites multikulturelles Fest: Eine-Welt-Reise begeistert Kinder und Familien

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Viele Mitmachangebote, internationale Spiele und starke Beteiligung: Das zweite multikulturelle Fest in Erle lockte zahlreiche Kinder, Eltern und Engagierte in den Femeichenpark. Veranstalter und Besucher zeigten sich durchweg zufrieden.

Reise durch die Welt der Sinne mit zwölf Länderstationen

Unter dem Motto „Eine-Welt-Reise“ hatten am Freitagnachmittag gleich mehrere Akteure zum zweiten multikulturellem Fest nach Erle eingeladen. Veranstaltungsorte waren der Femeichenpark und die Fläche unter den alten Kastanien vor dem Silvester-Kindergarten. Mit dabei waren die Eine-Welt-Initiative Erle unter Leitung von Klaus Kriebel, das Integrationsbüro der Gemeinde Raesfeld mit Nicole Höbing, das Jugendwerk Raesfeld inklusive Jugendhaus-Leiterin Anna Löbbecke sowie die Naturerlebnisschule Raesfeld mit Manuel Nagel.

Multikulturelles Spielfest im Femeichenpark 2025
Sehr zufrieden zeigten sich die Veranstalter nach dem Fest im Femeichenpark v.l.: Anna Löbbecke (Jugendhausleiterin Erle), Klaus Kriebel von der Eine-Welt-Initiative Erle, Nicole Höbing (Integrationsbeauftragte der Gemeinde Raesfeld), Manuel Nagel (Naturerlebnischule Raesfeld) und Bürgermeister Martin Tesing. Foto: Petra Bosse

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Fest auf dem Schulhof der Silvesterschule stattgefunden. Diesmal jedoch erreichten die Organisatoren deutlich mehr Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, und das gemeinsam mit ihren Familien.

Gelungene Premiere im Park

Klaus Kriebel zog eine sehr positive Bilanz: „Deutlich besser als im Vorjahr“, lautete sein Fazit. Rund 40 Kinder hätten teilgenommen – darunter sowohl Kinder aus Erle als auch aus Flüchtlingsfamilien. Zudem seien auch viele Erwachsene gekommen, was Kriebel als klares Zeichen für den Erfolg der Veranstaltung wertete.

Multikulturelles Spielfest im Femeichenpark 2025
Foto: Petra Bosse

Das neue Gelände im Femeichenpark habe sich hervorragend für das Fest geeignet. Vor allem die festen Spielgeräte und die großzügige Fläche seien gut in das Programm eingebunden worden. Besonders beliebt waren die dicken Seile zwischen den alten Kastanien, an denen die Kinder sich sportlich hin und her schwingen konnten – nur eine von insgesamt zwölf interaktiven Länderstationen, an denen es jeweils landestypische Spiele oder sportliche Herausforderungen zu entdecken gab.

Multikulturelles Spielfest im Femeichenpark 2025
Heiß beliebt waren am Ende die knackigen Äpfel. Foto: Petra Bosse

Spielerisch die Welt entdecken

Verantwortlich für die Ausgestaltung der Länderstationen war Manuel Nagel von der Naturerlebnisschule. Sein Konzept kam bei den Kindern gut an: Sie konnten sich ausprobieren, mitmachen, Neues lernen und gemeinsam Spaß haben – unabhängig von Herkunft oder Sprache.

„Integration beginnt im Kleinen“

Auch Bürgermeister Martin Tesing war beim Fest vor Ort und lobte das Engagement der Beteiligten: „Ich denke, da fängt Integration an.“ Besonders erfreut zeigte er sich über die große Resonanz und die Vielfalt der Gäste. Die Zahl der Besucher habe die Erwartungen übertroffen.

Multikulturelles Spielfest im Femeichenpark 2025
Zeit für Elterngespräche. Foto: Petra Bosse

Ein besonderes Lob richtete Tesing an die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die mit viel Einsatz den ganzen Tag über Stände aufgebaut und abwechslungsreiche Angebote betreut hätten. Sein persönlicher Eindruck: „Die Kinder waren mit viel Engagement und Spaß bei der Sache, insgesamt hat das Fest eine sehr schöne, lebendige Atmosphäre geschaffen.“

Und hungern musste auch niemand: Neben Plätzchen, kalten Getränken und Kaffee gab es sogar frische Äpfel, für den gesunden Ausgleich zwischen Kinderspiel und und Pause.

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