Jugendkreuzweg von Raesfeld nach Marienthal: Meditativer Aufbruch im Morgengrauen
Am frühen Samstagmorgen machten sich rund 50 Jugendliche und Erwachsene aus der Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld auf den Weg nach Marienthal. Die Firmgruppen hatten laut Mitteilung von Thomas Stenert den Kreuzweg vorbereitet, der im Dunkeln begann und in der Morgendämmerung mit meditativen Stationen weiterführte. Der Weg bot Raum für Stille, Gemeinschaft und spirituelle Impulse.

Aufbruch bei Mondlicht und Fackelschein
Um 5:30 Uhr füllte sich der Parkplatz am Lehmbrockweg hinter der alten Wassermühle im Tiergarten. Die Teilnehmenden starteten ihren Weg bei Dunkelheit, begleitet vom Licht des Mondes und flackernden Fackeln. Die frühe Stunde und die besondere Atmosphäre sorgten für einen stillen, konzentrierten Einstieg.

Sechs Stationen luden zum Innehalten ein
Entlang des Weges nach Marienthal gestalteten die Firmgruppen sechs Stationen. Sie präsentierten selbst gestaltete Plakate mit eindrucksvollen Bildern, trugen vorbereitete Texte vor und luden zum Mitsingen ein. Zwischen den Stationen ging die Gruppe schweigend weiter – der Weg wurde so zu einem persönlichen und gemeinschaftlichen Erleben.
Generationenübergreifend unterwegs
Jugendliche, Firmlinge und Erwachsene im Alter von 14 bis 85 Jahren nahmen teil. Sie alle verband der Wunsch, den Kreuzweg bewusst zu gehen. In Marienthal angekommen, stärkten sich die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Frühstück – ein wohlverdienter Abschluss nach mehreren Kilometern Fußweg und intensiven Momenten der Besinnung.



























