Leprabasar in Raesfeld -Socken und mehr, nur nicht in meiner Größe

Warme Puschen, Socken, Schals und vieles mehr gab es auf dem 40. Leprabasar im Pfarrheim von St. Martin in Raesfeld am Wochenende  zu kaufen. Ich bin ja ein absoluter Fan von den tollen selbstgestrickten Socken und ich hoffte inbrünstig, in Raesfeld diesmal fündig zu werden. Pech gehabt, denn es war mittlerweile der dritte Weihnachtsbasar in diesem Jahr wo ich leer ausging. Es gab auf jedem Basar Socken in allen Farben und fast in allen Größen. Nur in meiner Schuhgröße 39/40 war nirgendswo etwas dabei. Größe 42, 44, Kindersocken bis 36, alles war noch in reichlicher Auswahl vorhanden. Mein Herz blutete, denn es war eisig draußen und meine Füße waren kalt. Nun frage ich mich so langsam, warum keiner der fleißigen Strickerinnen mehr Socken in meiner Größe strickt.
Aber es gab eine Grabbelkiste, wo jede Socken nur 2 Euro kosteten. Dort zwang ich mich notgedrungen in Kindersocken, Größe höchstens 35, rein. „Die Socken wachsen mit“, meinte freundlich die emsige Verkäuferin Maria Epping. In  der Tat, denn die bunten Wollsocken haben sich mittlerweile meinen Füßen angepasst. Toll und das alles für nur 2 Euro. Und dann gab es dort noch einen Stand mit heimischem Honig aus Raesfeld. Den konnte ich mir doch nicht entgehen lassen und kaufte ein Glas. Zuhause angekommen stellte ich fest, dass ich meinen leckeren Honig im Pfarrheim stehen gelassen habe. So ein Pech aber auch, denn guter Honig ist bekanntlich genauso selten zu finden, wie selbstgestrickte Socken in meiner Größe. Nun hoffe ich ganz fest,  dass mein Honig im nächsten Jahr dort noch steht, neben ganz vielen bunten Socken in meiner Größe.
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