StartUmwelt und NaturEU-Mehrheit unterstützt Herabstufung des Schutzstatus für Wölfe

EU-Mehrheit unterstützt Herabstufung des Schutzstatus für Wölfe

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Schutzstatus des Wolfes: Auf europäischer Ebene zeichnet sich Mehrheit für Herabstufung ab. WLV-Wolfsbeauftragter Bernd Eichert: „Bejagung des Wolfes würde nun endlich möglich!“

Wie der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) heute mitteilt, gibt es auf europäischer Ebene Anzeichen für eine Mehrheit, die den Schutzstatus des Wolfes herabstufen wird. Der bisher in der EU unter strengem Schutz stehende Wolf hat sich in den letzten Jahren ungebremst in Deutschland ausgebreitet.

Nun scheint sich eine Wende abzuzeichnen. Der Vorschlag der Europäischen Kommission zur Herabstufung des Schutzstatus erhält zunehmend Zustimmung. Hintergrund dieser Entwicklung ist ein mögliches Umdenken der Bundesregierung, insbesondere von Umweltministerin Steffi Lemke, die bisher gegen diese Herabstufung war.

Tierhalter fühlen sich allein gelassen

Seit Jahren macht der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) auf die Sorgen der Tierhalterinnen und Tierhalter aufmerksam. Diese sehen sich mit der alleinigen Verantwortung für den Schutz ihrer Nutztiere konfrontiert und klagen über die Folgen von Wolfsrissen sowie bürokratische Hürden. Laut dem WLV fühlen sich viele von der Politik im Stich gelassen, da die Maßnahmen zum Schutz der Tiere unzureichend sind.

Wolfsbeauftragter Bernd Eichert begrüßte die Entscheidung

Bernd Eichert, Wolfsbeauftragter des WLV, sieht in der aktuellen Abstimmung auf EU-Botschafterebene einen wichtigen Fortschritt: „Trotz aller Bemühungen der Tierhalterinnen und Tierhalter, etwa durch Schutzzäune und Wachhunde, steigen die Nutztierrisse kontinuierlich an.“ Unser Ziel ist es, die Tiere zu schützen, nicht lediglich Entschädigungen für Wolfsrisse zu erhalten.“

Forderung nach großzügiger Umsetzung

Eichert betont, dass die Bejagung des Wolfes, die der Verband seit Jahren fordert, durch die Herabstufung des Schutzstatus endlich möglich wäre. Er appellierte an den Wettbewerbsrat, die Entscheidung zur Herabstufung zu unterstützen und an die Europäische Kommission, diese zügig umzusetzen.

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