StartKreis BorkenStatistische Trends im Kreis Borken: Bildung, Handwerk und Energieverbrauch im Fokus

Statistische Trends im Kreis Borken: Bildung, Handwerk und Energieverbrauch im Fokus

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Die neuesten Statistiken des Kreises Borken zeigen signifikante Entwicklungen in Bildung, Handwerk und Industrie. Besonders auffällig sind die Unterschiede im Bildungsniveau der Bevölkerung, die hohe Anzahl von Auszubildenden im Handwerk und der rückläufige Energieverbrauch in der Industrie.

Die Kreisverwaltung Borken veröffentlicht regelmäßig aktuelle statistische Daten, um einen Einblick in die Struktur und Entwicklung der Region zu geben. Kreisstatistiker Markus Wydera präsentiert Zahlen aus verschiedenen Bereichen, basierend auf Daten des Statistischen Landesamtes IT.NRW. Die Schwerpunkte liegen dabei auf dem Bildungsniveau der Bevölkerung, den Auszubildenden im Handwerk und dem Energieverbrauch der Industrie.

Bildungsniveau der Bevölkerung

Im Jahr 2022 waren 26,1% der 25- bis 65-Jährigen im Kreis Borken hochqualifiziert, gemessen am ISCED-Standard. Dies liegt unter dem NRW-Durchschnitt von 29,7%. Der mittlere Qualifikationsgrad lag bei 55,6% (NRW: 49,6%) und der niedrige bei 18,3% (NRW: 20,8%).

Ausbildende im Handwerk

Von den dualen Auszubildenden waren Ende 2022 38,1% im Handwerk tätig, was den Kreis Borken auf den vierten Platz in NRW bringt. Der Anteil weiblicher Auszubildender betrug 16,1%, der nicht-deutscher Staatsbürger 7,8%. Im Zehnjahresvergleich sank die Zahl der Auszubildenden im Handwerk um 13,5%. Es ist der vierthöchste Anteil unter allen Kreisen und kreisfreien Städten in NRW (nach den Kreisen Coesfeld, Heinsberg und Höxter). 

Energieverbrauch

NRW-weit lag der Anteil bei 19,8 Prozent. Strom lag mit 40,8 Prozent auf Platz zwei (4,7 Prozent weniger als im Vorjahr, der Anteil in ganz NRW lag bei 17,7 Prozent) und Heizöl mit 3,1 Prozent auf Platz drei (74,5 Prozent mehr als im Vorjahr, NRW-weit 2,4 Prozent). Der Anteil der erneuerbaren Energien betrug im Kreis 3,1 Prozent und lag damit 19,4 Prozent höher als im Vorjahr. In ganz NRW lag er bei 1,9 Prozent und somit 10,5 Prozent niedriger als im Vorjahr.

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